Bericht Wolfsmonitoring III. Quartal 2025

Bericht Wolfsmonitoring III. Quartal 2025

Sehr geehrte Damen und Herren,
untenstehend übermittle ich Ihnen unsere heutige Pressemitteilung zur Veröffentlichung des Berichts zum Wolfsmonitoring im III. Quartal 2025. Den kompletten Bericht finden Sie im Anhang. Ich bitte Sie diese Information an unsere Mitglieder weiterzuleiten.
Aktuelles aus dem Wolfsmonitoring der Landesjägerschaft Niedersachsen: Bericht für das dritte Quartal 2025 veröffentlicht: Nutztierrisse auf konstant hohem Niveau
Zum Abschluss des dritten Quartals 2025 (01. Juli bis 30. September 2025) sind in Niedersachsen 64 Wolfsterritorien nachgewiesen: 59 Wolfsrudel, 3 Wolfspaare und 2 residente Einzeltiere. Im Vergleich zum zweiten Quartal 2025 ist dies ein Territorium mehr.
Die Nutztierrisse bleiben auf konstant hohem Niveau: Im Berichtszeitraum wurden 100 Übergriffe auf Nutztiere gemeldet, bei denen insgesamt 200 Tiere getötet, 101 verletzt und fünf als verschollen gemeldet wurden. In 78 Fällen konnte der Wolf als Verursacher bestätigt werden. Am häufigsten betroffen waren Schafe, gefolgt von Rindern und Pferden. Die meisten bestätigten Übergriffe ereigneten sich im Landkreis Cuxhaven.
Insgesamt gingen im dritten Quartal 2025 1.838 Meldungen zu Wolfsvorkommen in Niedersachsen ein. Nahezu die Hälfte dieser Meldungen, 49,18 Prozent, konnte als eindeutiger Nachweis (C1) bewertet werden. 42,22 Prozent wurden als unbestätigte Hinweise (C3) eingestuft, 1,41 Prozent als bestätigte Hinweise (C2). In 0,92 Prozent der Fälle handelte es sich um Falschmeldungen, bei 0,87 Prozent war eine Bewertung aufgrund unvollständiger Informationen nicht möglich. Weitere 5,39 Prozent befanden sich zum Zeitpunkt der Auswertung noch in Bearbeitung.
88,94 Prozent der C1-Nachweise stammen von Jägerinnen und Jägern.
Die überwiegende Zahl der Nachweise beruht weiterhin auf Fotofallenaufnahmen die im Berichtszeitraum vom 01. Juli bis 30. September 54,08 Prozent aller eingegangenen Meldungen ausmachten; Sichtungen stellten 19,75 Prozent, Losungsfunde 13,66 Prozent der Meldungen dar. Nutztierrisse und Wildtierrisse machten zusammen rund neun Prozent des Gesamtaufkommens aus.
Mit freundlichen Grüßen,
Raoul Reding, MSc. Wolfsbeauftragter

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