In den Medien

In den Medien

Freitag, 28. Februar

arte, 19.40 Uhr
Welche Rechte haben Tiere?
Tierschutz in den Niederlanden
In den Niederlanden wird Tierschutz großgeschrieben. Es gibt sogar eine Polizei-Abteilung, die sich für das Wohl von Haustieren einsetzt. Doch industrielle Massentierhaltung gibt es auch hier. Warum darf man ein Schwein auf einer Fläche von einem Quadratmeter halten, wenn ein Hund einen gesetzlichen Anspruch auf ein Vielfaches dessen hat? Was macht den Unterschied, wenn es um Tierrechte geht?

Donnerstag, 5. März

3sat, 18.00 Uhr
Der weiße Nandu
Weißes Kleid, gelbe Beine, blaue Augen: „Horst“ ist einer von über 200 Nandus, die in Westmecklenburg leben. Bauern und Forscher sehen die Ausbreitung der flugunfähigen Vögel kritisch. Eine Gruppe von Wissenschaftlern untersucht seit einigen Jahren das Verhalten der Tiere. Mit GPS-Sendern ausgestattete Nandus sollen neue Erkenntnisse über ihr Wanderverhalten geben. Der Film begleitet Arne Korthals, einen der Wissenschaftler, bei seiner Arbeit. Vielen Landwirten sind die „Pampa-Strauße“ ein Dorn im Auge. Sie fressen die Rapsfelder leer und richten somit auf den Äckern großen Schaden an. Deshalb sollen Ranger mit Sondergenehmigung die Gelege der Nandus im Frühsommer manipulieren, um eine weitere Verbreitung der Vögel zu verhindern. Im Jahre 2000 sind sechs Tiere aus einem Privatgehege in Groß Grönau, Schleswig-Holstein, ausgebüxt und haben sich seitdem stark vermehrt. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Laufvögel haben sich erstaunlich gut an die Gegebenheiten in Westmecklenburg angepasst und gehören mittlerweile zum Landschaftsbild. Bereits im Herbst 2017 entdeckt das Filmteam Nandu-Hahn Horst in der Nähe von Schattin. Im Frühjahr sieht man ihn fast zehn Kilometer weiter östlich bei der Balz und bei Revierkämpfen mit einem anderen Hahn. Dann verliert sich seine Spur. Brütet er vielleicht schon irgendwo? Denn bei den Nandus brüten die Hähne das Gelege aus. Wird sein Nest entdeckt? Und werden auch seine Eier von Naturpark-Rangern angebohrt, damit die weitere Verbreitung der Tiere verhindert wird? Bei den letzten Dreharbeiten im Sommer 2018 gibt es eine Überraschung.

Freitag, 6. März

DMAX, 22.15 Uhr
Waidmannsheil
Neue Sendereihe: DMAX geht mit Deutschlands Jägern auf die Pirsch Spannende Einblicke in die unterschiedlichen Arten und den Alltag im Jagdbereich Jagd und Naturschutz sind derzeit viel diskutierte Themen und nicht jeder ist mit dem Erlegen von Tieren einverstanden. Doch bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Was bedeutet es eigentlich Jäger zu sein? Wer sind die Männer und Frauen, die sich früh am Morgen in ihre Tarnkleidung werfen und auf einem Hochsitz nach Wild Ausschau halten? Was fasziniert sie und was treibt sie an? All diesen Fragen geht DMAX in der neuen, 6-teiligen Serie „Jägerleben“ auf den Grund. Wer mit der Flinte in den Wald will, muss zunächst büffeln und sich mit Hygienevorschriften, Ballistik, Tier-, Pflanzen- und Waffenkunde bestens auskennen. Die Jägerprüfung, das sogenannte „Grüne Abitur“, gilt als eines der härtesten Eignungsverfahren Deutschlands. Nur wer sich mit Naturschutz und Jagdrecht bestens auskennt und auch die geforderten praktischen Fähigkeiten beherrscht, darf sich Jäger nennen. DMAX begleitet Jäger verschiedenster Alters- und Gesellschaftsstufen bei ihren Jagdmomenten und lässt den Zuschauer Naturverbundenheit, Abenteuerlust und Nervenkitzel miterleben. Auf eindrückliche Art und Weise zeigen die verschiedenen Jäger ihren Alltag und was sie an ihrer Arbeit oder ihrem Hobby bewegt und fasziniert. Zu sehen gibt es Jagderfolge und Niederlagen, sowie Adrenalin und echte Herausforderungen. Kein Jägerleben gleicht dem nächsten und jeder einzelne Jagdtag birgt neue Abenteuer, denn die Tierwelt und Natur sind häufig unberechenbar.

Sonntag, 8. März

3sat, 14.15 Uhr
Europas Urwälder: Wilde Karpaten
Entlang der rumänischen Karpaten, wo sich zahlreiche Sagen um den Grafen Dracula ranken, erstreckt sich der größte Buchen-Urwald Europas. Bis heute sind dort Wölfe und Bären zu Hause. In Zentraleuropa sind nur wenige ursprüngliche Waldgebiete – meist in schwer zugänglichen Bergregionen – von der Abholzung verschont geblieben. Dort gibt es Bäume, die bis zu 45 Meter hoch in den Himmel ragen und geschätzte 400 Jahre alt sind.

Freitag, 13. März

DMAX, 22.15 Uhr
Waidmannsheil
Neue Sendereihe: DMAX geht mit Deutschlands Jägern auf die Pirsch Spannende Einblicke in die unterschiedlichen Arten und den Alltag im Jagdbereich Jagd und Naturschutz sind derzeit viel diskutierte Themen und nicht jeder ist mit dem Erlegen von Tieren einverstanden. Doch bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Was bedeutet es eigentlich Jäger zu sein? Wer sind die Männer und Frauen, die sich früh am Morgen in ihre Tarnkleidung werfen und auf einem Hochsitz nach Wild Ausschau halten? Was fasziniert sie und was treibt sie an? All diesen Fragen geht DMAX in der neuen, 6-teiligen Serie „Jägerleben“ auf den Grund.

Dienstag, 17. März

3sat, 23.40 Uhr
Ist unser Wald noch zu retten?

Markus Wunsch, Förster in Schleiden in der Nordeifel, zählt bei den Fahrten durch sein Revier täglich neu erkrankte Bäume. Ob es den Wald, wie wir ihn kennen, in einigen Jahren noch gibt? Der Film begleitet Markus Wunsch bei seiner Arbeit. Er hat in diesen Tagen viel zu tun – und es sind weniger die rein forstwirtschaftlichen Aufgaben als vielmehr klimaökologische Aspekte, die den jungen Förster beschäftigen. Ein Umdenken in Sachen Wald hat zwar schon vor einigen Jahren begonnen, doch der Klimawandel erfordert schnelleres Handeln, um den Wald noch zu retten. Braune, abgestorbene Fichten stehen auf viel zu trockenem Boden. Buchen und Eschen sind von Pilzen befallen und verlieren bereits im Frühling Blätter. Ob in 30 Jahren noch Fichten in der Eifel wachsen werden? Darüber wagt kaum jemand nachzudenken. Markus Wunsch geht neue Wege – oder auch ganz alte, um seinem Revier auf die Sprünge zu helfen. Er bedient sich dabei in Vergessenheit geratener Techniken. Wenn Rückepferde zum Beispiel die Holzstämme aus dem Wald ziehen, wird dabei der Boden aufgerissen, und Baumsamen gelangen besser in die Erde. Zum Arbeitsalltag des Försters gehören auch Beratungsgespräche mit Besitzern kleinerer Waldparzellen. Und die sind in Sorge: Die Holzernte, für die meisten ein guter und fest eingeplanter Nebenverdienst, bricht nun weg. Denn der Borkenkäfer hat bei den Bäumen, die unter der Trockenheit des vergangenen Sommers gelitten haben, leichtes Spiel. Käferholz aus dem Vorjahr stapelt sich in den Sägewerken, die Holzpreise sind im Keller. Vielen privaten Waldeigentümern fällt die Umstellung von der Fichten-Plantage zum robusteren Mischwald schwer. Denn die Sägewerke verarbeiten fast ausschließlich Nadelholz. Fichte ist der „Brotbaum“ der Deutschen. Die Endkunden haben sich so sehr an weißes, einheitliches Fichtenholz gewöhnt, dass es andere Baumarten auf dem Markt schwer haben. Die Fichte wird nicht der Baum der Zukunft sein können, vermutet Förster Wunsch – wie viele seiner Kollegen. Die durch den Klimawandel bedingten Veränderungen in der Natur kann Revierförster Wunsch täglich beobachten. Er sieht den Schwerpunkt seiner Arbeit längst mehr in der Walderhaltung als in der Waldwirtschaft. Doch ob das noch zu schaffen ist?

Freitag, 20. März

DMAX, 22.15 Uhr
Waidmannsheil (Episode 5)

Neue Sendereihe: DMAX geht mit Deutschlands Jägern auf die Pirsch
Spannende Einblicke in die unterschiedlichen Arten und den Alltag im Jagdbereich Jagd und Naturschutz sind derzeit viel diskutierte Themen und nicht jeder ist mit dem Erlegen von Tieren einverstanden. Doch bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Was bedeutet es eigentlich Jäger zu sein? Wer sind die Männer und Frauen, die sich früh am Morgen in ihre Tarnkleidung werfen und auf einem Hochsitz nach Wild Ausschau halten? Was fasziniert sie und was treibt sie an? All diesen Fragen geht DMAX in der neuen, 6-teiligen Serie „Jägerleben“ auf den Grund.

Sonntag, 22. März

Phoenix, 21.00 Uhr
Seeadler – Der Vogel Phönix

Der Lebensraum der Seeadler erstreckt sich bis weit in den Norden unseres Kontinents. Bis zu sieben Kilogramm Gewicht, Flügel, die fast zweieinhalb Meter spannen und zwei muskulöse Fänge mit nadelspitzen Krallen – der Seeadler ist perfekt für das Jagen ausgestattet und gilt deshalb als Sinnbild für Macht und Stärke. Hoch im Norden Europas finden die majestätischen Vögel alles, was sie zum Leben brauchen: Wälder, Seen und Sümpfe im Wechsel, kaum Landwirtschaft und wenig Menschen. Aber auch bei uns in Deutschlands sind mittlerweile wieder mehr als 700 Seeadlerreviere besetzt – eine Erfolgsgeschichte des Naturschutzes. „Seeadler – Der Vogel Phönix“ präsentiert die verschiedenen Lebensräume, in denen der Seeadler in Europa heimisch ist. Der Film zeigt spektakuläre Bilder, etwa von den norwegischen Lofoten, wo die Adler mit den Orcas und Buckelwalen ziehen und von deren Jagderfolg profitieren. Oder aus den Mooren Finnlands, wo die Seeadler die Nähe zu Wolf und Bär suchen, denn auch hier profitiert der Seeadler von dem Jagdglück anderer. Bei uns in Deutschland leben die meisten Seeadler im gewässerreichen Nordosten der Republik. Der Film begleitet unter anderem die Adler, die zu Fuß auf einer von hunderten Kormoranen besiedelten Insel unterwegs sind, um dort die „Babynahrung“ der Kormoran-Küken abzustauben. Wie so oft profitiert der Adler vom Erfolg seiner Nachbarn. Dank engagierter Naturschützer, Förster und Jäger, brüten in unseren Wäldern noch nie so viele Seeadler wie heute. Die Zeiten, in denen Adler als Schädlinge betrachtet wurden sind endgültig vorbei. Andere Bedrohungen, wie die bleihaltige Jagdmunition, sind überschaubar. Damit ist die Rückkehr des Seeadlers ein Vorzeigeprojekt des Artenschutzes.

Montag, 23. März

3sat, 21.00 Uhr
Der auf die Tiere wartet – Jan Haft

Das Porträt zeigt Jan Haft, Deutschlands erfolgreichsten Tierfilmer, im Alltag bei seinen verschiedenen Abenteuern und Projekten. Der Bayer Jan Haft ist Deutschlands Vorzeige-Tierfilmer. Sein Erfolgsgeheimnis ist es, dem vermeintlich Vertrauten ganz Neues, noch nicht Gesehenes zu entlocken und dies zu meisterhaften Geschichten zu verdichten. Dabei liegt der Fokus auf seiner deutschen Heimat. Denn er findet: „Die heimische Natur ist genauso spannend wie die ferne Exotische.“ Filmautor Werner Schuessler taucht in Jan Hafts Lebenswelt ein und begleitet ihn sowohl zu Hause als auch auf seinen Reisen.

Dienstag, 24. März

arte, 16.50 Uhr
Xenius: Wildtiere unter Druck
Verdrängt, gestört, getötet

Der Igel im Garten, das Reh am Waldesrand, das Blesshuhn auf dem See. Der Anblick von Wildtieren bereitet vielen Freude. Doch Tatsache ist, Wildtiere stehen unter enormen Druck. Ihre Rückzugsgebiete gehen zunehmend verloren. Neue Straßen zerschneiden ihren Lebensraum, der zunehmende Verkehr lässt sie unter die Räder kommen. Hinzu kommt das wachsende Bedürfnis von uns Menschen, in der freien Natur Erholung zu finden; bei neuen Trendsportarten etwa, wie dem Stand-up-Paddeln, dem Schneeschuhwandern, oder durch nächtliche Skitouren. Aktuelle Studien zeigen aber, dass genau dadurch die Winterruhe vieler Wildtiere gestört wird. Mit zum Teil dramatischen Folgen. Viele Wasservögel, aber auch bedrohte Arten wie das Birkhuhn werden durchs Aufscheuchen so sehr geschwächt, dass sie sterben. Doch wie lässt sich das Problem lösen? Ein Ranger nimmt die „Xenius“-Moderatoren mit in sein Revier, den tief verschneiten Nationalpark Bayerischen Wald, und weiht sie in die spezifischen Bedürfnisse der Wildtiere ein. Und er zeigt ihnen seine täglichen Anstrengungen, zumindest dieses Rückzugsgebiet von Wildtieren zu schützen und zu verteidigen.

Freitag, 27. März

ARD-alpha, 20.15 Uhr
alpha retro: Kanadischer Frühling (1968)

Heinz Sielmann unternimmt wieder eine seiner berühmten „Expeditionen ins Tierreich“, dieses Mal reisen er und sein Team nach Kanada. In den Rocky Mountains im Westen Kanadas hat die Schneeschmelze gerade begonnen, deshalb können u.a. die Frühjahrsaktivitäten der Bergschafe, Schneeziegen, Elche und Wölfe gut beobachtet werden. Gabelböcke, mit 80 km/h die schnellsten Vierfüßer Amerikas, werden gezeigt und mit einem Kufenflugzeug wird der mehrere Tausend Kilometer lange Zug der Karibus begleitet. In dieser Ausgabe der Reihe „Expeditionen ins Tierreich“ begibt sich der berühmte Tierfilmer Heinz Sielmann nach Kanada. In den Rocky Mountains im Westen Kanadas hat die Schneeschmelze gerade begonnen, deshalb können die Frühjahrsaktivitäten der Bergschafe, Schneeziegen, Elche, Wölfe und anderer Tiere gut beobachtet werden. Beim Balz der großen Wermuthühner werden die Weibchen mit Tönen wie aus einem Dudelsack gelockt. Gabelböcke, die mit 80 km/h schnellsten Vierfüßer Amerikas, werden gezeigt. Mit einem Kufenflugzeug wird der Zug der Karibus begleitet, die über eine Strecke von mehreren tausend Kilometern von der Waldgrenze in die arktische Steppe ziehen. Mit Hilfe von Eskimos drang das Filmteam auf Hundeschlitten weiter in die Wildnis vor.

DMAX, 22.15 Uhr
Waidmannsheil (Episode 6)

Neue Sendereihe: DMAX geht mit Deutschlands Jägern auf die Pirsch
Spannende Einblicke in die unterschiedlichen Arten und den Alltag im Jagdbereich Jagd und Naturschutz sind derzeit viel diskutierte Themen und nicht jeder ist mit dem Erlegen von Tieren einverstanden. Doch bei der Jagd geht es um mehr als Anlegen und Schießen. Was bedeutet es eigentlich Jäger zu sein? Wer sind die Männer und Frauen, die sich früh am Morgen in ihre Tarnkleidung werfen und auf einem Hochsitz nach Wild Ausschau halten? Was fasziniert sie und was treibt sie an? All diesen Fragen geht DMAX in der neuen, 6-teiligen Serie „Jägerleben“ auf den Grund.

Samstag, 28. März

hr fernsehen, 13.55 Uhr
Welt der Tiere

Junger Wespenbussard, wohin?
In der Münchner Innenstadt wird ein verletzter Wespenbussard aufgefunden, aufgepäppelt, mit einem Sender versehen und wieder in die Freiheit entlassen. So lässt sich nachvollziehen, wohin die Insektenräuber in wespenarmen Jahren ziehen. Seine Spuren führen an die Ostsee, nach Polen und dann wieder zurück nach Deutschland. Im Schwarzwald meldet das Signal die Katastrophe. Ein Habicht hat den Bussard kurz vor seinem Abflug ins Winterquartier getötet.

Sonntag, 29. März

hr fernsehen, 1.30 Uhr (in der Nacht von Sonntag auf Montag)
Grenzbock

Im Kerngebiet eines ehemaligen Truppenübungsplatzes in Brandenburg soll bald gar nicht mehr gejagt werden. Für die Reviere außen herum ist das eine Zumutung. Denn die mühsam begrenzten Populationen von Rot-, Dam- und Schwarzwild werden dadurch völlig durcheinander geworfen. Daran ändert auch die Rückkehr des Wolfs nichts – und der hat aus Sicht der meisten Jäger in Brandenburg sowieso nichts verloren. In eigenartiger Monumentalität, unterstützt von der besonderen Bildsprache des preisgekrönten Kameramanns Hajo Schomerus, nähert sich der Film „Grenzbock“ seinen Protagonisten. Mit ihrem Festhalten an alten Traditionen, ihren ritualisierten Abläufen und der sehr eigenen Jägersprache wirken sie wie aus einer anderen Zeit.