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Covid 19 / Newsletter der Jagdbehörde :

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat die organisatorischen Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden heute aktualisiert.

Die Hinweise hat die Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. auf ihrer Internetseite bereits veröffentlicht.
Folgen Sie diesem Link:

Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen

Hinweis: Weitere darüber hinaus gehende Regelungen gibt es aktuell im Landkreis Lüneburg nicht.

Mit freundlichem Gruß
Ihre Jagdbehörde
Landkreis Lüneburg
Am Springintgut 1
21335 Lüneburg

HR Hitzacker : Schüsse im Revier Quarstedt – ortsfremde Personen

Im Hegering Hitzacker ereignete sich folgender Vorfall auf den wir an dieser Stelle hinweisen möchten und zur Vorsicht und umsichtigem Handeln raten wollen :

Mitteilung des HR Hitzacker :

Weiterhin wurden wir über folgenden Vorfall informiert und gebeten, andere Reviere darüber in Kenntnis zu setzen:

– Schüsse im Revier Quarstedt – ortsfremde Personen

Am späten Nachmittag des 26.09.2020 / ca. 18:00 Uhr ist der Revieraufseher zwecks Begutachtung einer defekten Kanzel im o. a. Revier gewesen. Plötzlich fielen in kurzer Reihenfolge drei Schüsse in einer im Revier befindlichen Dickung.

Kurz darauf ist eine Person südländischen Aussehens aus der Dickung gekommen und in einen –ebenfalls im Revier geparkten – schwarzen BMW mit Lüneburger Kennzeichen gestiegen, um sich gemeinsam mit einer weiteren –im Auto wartenden- Person schnell „davon zu machen“. Der Revieraufseher ist dem PKW gefolgt und konnte sich glücklicherweise das Kennzeichen notieren, da die Personen Probleme hatten mit dem relativ tief liegenden Auto zügig über eine desolate Straße aus dem Revier zu fahren. Natürlich hat er das Auto nicht gestoppt und ist auch nicht ausgestiegen, um die Personen zur Rede zu stellen.

Die Polizei wurde angerufen um den Vorfall zu melden und zur Anzeige zu bringen. Zwei Tage später kam die Rückmeldung der Polizeistation Bleckede, dass der Halter ausfindig gemacht werden konnte und von der Polizei „Besuch bekommen habe“. Der Halter des PKW gab der Polizei gegenüber wohl an, man habe lediglich in schneller Reihenfolge Steine aufeinander geworfen. Damit hat sich der Vorfall offensichtlich für die Polizei erledigt.. (!!). Das ein Jäger allerdings sehr wohl einen Steinschlag von einem Schuss unterscheiden kann, ist dabei scheinbar irrelevant….

Trotz massiver Kritik –mit Verweis auf die Sensibilität der Gegebenheiten und der daraus resultierenden Verdachtsmomente- seitens des Revierinhabers/Revieraufsehers scheint sich der Vorfall für die Polizei schnell erledigt zu haben. Ein –der Anzeige folgender- Strafantrag soll fast aussichtslos sein, da die Personen von weitem nicht eindeutig mit einer Waffe in ihren Händen gesehen wurden und somit Aussage gegen Aussage stehen würde. Die betreffende Dickung wurde auch nicht von der Polizei in Augenschein genommen. Vielleicht war es ja auch nur eine Schreckschusspistole in den Händen „dummer Jungen“.

Trotz des sehr schnellen Ausgangs dieses Falles ist es angebracht, Sie als Revierinhaber über diesem Vorfall zu informieren und auf eine erhöhte Wachsamkeit hinzuweisen. Bitte unterrichten Sie auch andere Waidgenossen über diesen Vorfall.

Quelle : HR Hitzacker, Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung des HR Hitzacker

App der Deutschen Polizeigewerkschaft

Die DPolG hat eine App zum Donwload bereitgestellt, die auch für Jäger und Waffenbesitzer von Interesse ist.

In der App werden Informationen zu allen polizeirelevanten Themen angezeigt, darunter auch zu Waffen.

In der Übersicht kann eine Kategorie (Waffen, Munition, wesentliche Teile, Dokumente) ausgewählt werden und man erhält die aktuellen Gesetzestexte zur Einordnung der Waffen und zu Themen wie Erwerben, Besitzen, Führen usw.

Die App kann im Google Playstore heruntergeladen werden.

Aus dem Newsletter der Jagdbehörde Lüneburg :

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat organisatorische Hinweise für den Infektionsschutz bei der Durchführung von Gesellschaftsjagden herausgegeben.

Die Hinweise hat die Landesjägerschaft Niedersachsen e. V. auf ihrer Internetseite veröffentlicht.
Folgen Sie diesem Link: Durchführung von Gesellschaftsjagden unter Corona-Bedingungen

Mit freundlichem Gruß

Ihre Jagdbehörde

Landkreis Lüneburg
Am Springintgut 1
21335 Lüneburg
Telefon 04131 26-1223
E-Mail: ordnung@landkreis-lueneburg.de

Aus dem Newsletter der Jagdbehörde Lüneburg :

Zum 1. September 2020 gelten neue Regelungen im Waffenrecht. Das Nationale Waffenregister 2 tritt in Kraft. In der Jagdpresse finden Sie viele Informationen zu diesem Thema.

In diesem Newsletter informieren wir über das Thema Identifikationsnummern (ID). Dazu gehen in der Waffenbehörde bereits Anfragen von Waffenbesitzerinnen und Waffenbesitzern ein.

Zukünftig bekommen Sie als Waffenbesitzerin und Waffenbesitzer eine persönliche ID. Jede Waffenbesitzkarte erhält eine Erlaubnis-ID. Diese IDs werden von der Waffenbehörde bei der nächsten Vorlage in die Waffenbesitzkarte gedruckt. Alle Waffen und wesentlichen Waffenteile erhalten auch eine ID. Diese IDs werden nicht in die Waffenbesitzkarte gedruckt. Bei z. B. der Veräußerung einer Waffe müssen Ihnen Ihre persönliche ID, die Erlaubnis-ID und die IDs der Waffe/Waffenteile bekannt sein.

Der Waffenbehörde wird ein Programm zur Verfügung gestellt, um ein Dokument mit allen wichtigen Informationen zu erstellen. Dieses Dokument werden wir Ihnen unaufgefordert zusenden. Bitte fragen Sie daher die IDs nur bei Bedarf ab.

Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite der Fachlichen Leitstelle des Nationalen Waffenregisters. Folgen Sie diesem Link: Fachliche Leitstelle des Nationalen Waffenregisters

Mit freundlichem Gruß
Ihre Jagdbehörde

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Lehrgang Schießaufsicht :

Belehrung für Aufsichten mit Jagdschein am Do., 03.09. oder Sa., 05.09.2020

Bei Anmeldungen und/oder Fragen bitte direkt an den Schießstand Garlstorf wenden !!

Die nächste kostenpflichtigen Belehrungen (25,00 EUR pro Person) für Aufsichten mit bestandener Jägerprüfung finden am Donnerstag, 03.09. (freie Plätze) oder Samstag, 05.09. (freie Plätze) (je max. 25 TN) für Mitglieder der Jägerschaft Landkreis Harburg e.V. statt (Gäste nach Absprache möglich).

Eine vorherige Anmeldung per Mail und Vorkasse ist zwingend erforderlich!

Der Lehrgang (ca. 2-3 Stunden) beginnt am Donnerstag um 18:00 Uhr (Anmeldung ab 17:00 Uhr) und am Samstag um 15 Uhr (Anmeldung ab 14 Uhr). Bitte kommen Sie min. 30min vor Beginn zur Anmeldung.

***Die Lehrgänge finden auf dem Schießstand in Garlstorf statt***

Der Lehrgang wird von Matthias Carstens und der Schießstand Garlstorf gGmbH durchgeführt. Nach erfolgtem Lehrgang und Vorlage des gültigen Jagdscheines im Original erhalten Sie eine Bestätigung zur Aufsichtsführung von der JLH. Bitte bringen Sie zu dem Termin Ihren gültigen Jagdschein im Original und Ihren Mitgliedsausweis der JLH mit. Wir freuen uns auf rege Beteiligung. Für Mitglieder, die bereits eine Standaufsichtsprüfung oder einen Einweisungslehrgang (z. B. DJV, DSB, LJV, Springe o.ä.) erhalten haben, ist der Lehrgang nicht notwendig.


Sollten Sie als Gast teilnehmen wollen, klären sie bitte mit Ihrer Jägerschaft, ob diese unsere Belehrung anerkennt und Sie daraufhin als Aufsicht registriert. Sollten Sie in keiner Jägerschaft Mitglied sein, können wir Sie bei unserem zuständigen Landkreis melden (zzgl. 50 EUR) und Sie erhalten nach Prüfung und nach ca. zwei Wochen eine Berechtigung zur Aufsichtsführung, die jedoch nur bei uns auf dem Stand gilt.


Sollten Sie an diesen Terminen nicht teilnehmen können, informieren Sie sich bitte auf unserer Homepage über die nächsten Lehrgänge. Nach Festlegung werden wir diese dort umgehend veröffentlichen.

Schiesskino-Termin in Garlstorf
am 07.09.2020   17-20 Uhr

Für Mitglieder des HR Dahlenburg findet am Montag, den 07.09.2020 wieder der jährliche Schießkino-Termin in Garlstorf statt.
Aufgrund der aktuellen Hygiene-Richtlinien sind im Schießkino zur Zeit folgende Regeln zu beachten :

Mund-Nasenschutz ist Pflicht
Desinfektionsmittel ist mitzubringen
In der Raumschießanlage ist der Aufenthalt von 2 Schützen und 1 Aufsichtsperson erlaubt.
Im Vorraum der Schießanlage dürfen sich 4 Schützen in Warteposition aufhalten.

Im Zugangsbereich bzw. vor dem Stand gelten die aktuellen Hygiene-Anweisungen, dort ist der Aufenthalt weiterer Schützen möglich. Wir bitten die Teilnehmer um

Voranmeldung per Mail bis zum 31.08.2020

um eventuell Zeitfenster an die Schützen vergeben zu können. Falls es erforderlich ist, wird anhand der Anmeldungen wird dann ein Ablaufplan erstellt und per Mail verschickt.

Danke !

Nationales Waffenregister II
die wichtigsten Infos

Ab dem 1. September 2020 tritt das Nationale Waffenregister 2 in Kraft. Mit dem dem zweiten Teil des Nationalen Waffenregisters setzt die Bundesrepublik wichtige Regelungen der Europäischen Feuerwaffenlinie in nationales Recht um. Wir erklären, von welchen wichtigen Änderungen Jäger und Sportschützen betroffen sind. 

Für Hersteller und Händler bedeutet das, alle Waffenbestände ins Nationale Register zu übertragen und Besitzwechsel zu melden zu müssen. An Jägern und Sportschützen gehen die Aktualisierungungen des Nationalen Waffenregisters jedoch auch nicht spurlos vorüber, zumindest bei bei Neuerwerb, Verkauf oder längeren Reperaturzeiten sind sie von den neuen Regelungen betroffen und müssen sich im Vorfeld bestimmte Informationen einholen.

Dies betrifft vor allem die ID:

Was ist die NWR- ID?

Die NWR-ID ist eine unverwechselbare technische Identifikationsnummer (ID) des Nationalen Waffenregisters. Sie wird einmalig zur technischen Beschreibung von Daten vergeben, die im NWR gespeichert sind, unter anderem für Daten zu Personen, Erlaubnissen bzw. Erlaubnisdokumente und Waffen / Waffenteilen (wesentliche Teile). Die NWR-ID gewährleistet die eindeutige Identifikation und Zuordnung der Daten im NWR. Zusammensetzung der NWR-ID Die NWR-ID besteht aus einer 21-stelligen Buchstaben- und Ziffernfolge.

Der erste Buchstabe beschreibt die Art der NWR-ID

  • P = natürliche Person
  • F = nichtnatürliche Person
  • E = Erlaubnis
  • W = Waffe
  • T = Waffenteil (wesentliche Teile)

Alle Waffen und wesentlichen Waffenteile erhalten künftig eine solche ID. Bei einem Standardrepetierer bekommt also der Lauf, der Verschluss und neuerdings auch das Gehäuse eine solche Nummer. Aber nicht, wie es gerüchteweise zu hören war, auf den Teilen eingehämmert oder gelasert, sondern im Hintergrund als visuelle Nummern im Waffenregister. Bei Kipplaufwaffen sind der Lauf und die Gehäuse- und Verschlusseinheit als führendes wesentliches Waffenteil geführt.

Alle Waffenbesitzer bekommen darüber hinaus eine persönliche, 21-stellige NWR-ID. Zusätzlich kommt für jede Waffenbesitzkarte noch eine Erlaubnisberechtigungs-ID hinzu. Das bedeutet, dass jede WBK außerdem eine eigene Erwerbs-ID erhält.

Die gewerblichen Waffenhersteller und Waffenhändler werden gesetzlich verpflichtet, ihre Geschäftsvorfälle (zum Beispiel Erwerb oder Überlassung) elektronisch über die sog. Kopfstelle abzugeben. Die Anzeigen werden von der Kopfstelle automatisiert entgegengenommen, an das NWR weitergeleitet und dort gespeichert. Um bei dieser automatisierten Datenverarbeitung die eindeutige Identifikation und Zuordnung der Daten sicherzustellen, haben die gewerblichen Waffenhersteller und Waffenhändler bei der Anzeige jeweils die NWR-IDs der betroffenen Person, der Erlaubnis, der Waffe und der wesentlichen Teile anzugeben. Mit Hilfe der NWR-ID wird gewährleistet, dass die angezeigten Daten den richtigen Daten im NWR zugeordnet werden.

Bei jeder Anzeige sind folgende NWR-IDs anzugeben: 

  • Ihre eigene Personen-NWR-ID (P oder F),
  • Ihre eigene Erlaubnis-NWR-ID
  • Die NWR-ID der Waffe/des Waffenteils, die Gegenstand der Anzeige ist.

Bei der Anzeige eines Besitzwechsels sind zusätzlich die NWR-IDs des  Erwerbers bzw. Überlassers anzugeben (Personen-NWR-ID und Erlaubnis-NWR-ID). 

Ein Beispiel: Ein gewerblicher Waffenhändler überlässt eine Waffe an einen privaten Waffenbesitzer. In der Überlassungsanzeige sind anzugeben: 

  • Personen- und Erlaubnis-NWR-ID des gewerblichen Waffenhändlers (Überlassender),
  • Personen- und Erlaubnis-NWR-ID des privaten Waffenbesitzers (Erwerber)
  • Waffen-NWR-ID.

Durch die Angabe der NWR-IDs wird sichergestellt, dass in der Überlassungsmeldung auf die richtige Waffe Bezug genommen wird und das NWR die richtige Waffe dem richtigen Erwerber zuordnet. Ausnahme: Sind der  Erwerber oder die Waffe bzw. ein wesentliches Teil nicht im NWR registriert, sind nicht die NWR-IDs anzugeben, sondern die Klardaten. Dies ist zum Beispiel bei einem Ersterwerb durch einen Jungjäger der Fall. 

Die NWR-IDs werden von der zuständigen Waffenbehörde jeweils gegenüber der betroffenen Person bekanntgegeben. Bekanntgabe an gewerbliche Waffenhersteller oder Waffenhändler: Sie erhalten Personen- und Erlaubnis-NWR-IDs bei der Registrierung für die Nutzung der NWR-Kopfstelle UND/ODER auf Anfrage bei ihrer zuständigen Waffenbehörde. 

Bekanntgabe an private Waffenbesitzer beim nächsten Besuch der Waffenbehörde Personen- und Erlaubnis-NWR-IDs: 

  • Eindruck in die Erlaubnisdokumente (WBK) Vorteil: Beide IDs sind immer sofort im Erlaubnisdokument verfügbar!
  • Waffen-/Waffenteil-NWR-IDs: Ausdruck Stammdatenblatt. Hinweise zur Bekanntgabe für die Waffenbehörden Beispiele des Eindrucks von Personen- und Erlaubnis-NWR-IDs in das Erlaubnisdokument

Das bedeutet nicht, dass für alle Waffen, die bereits im eigenen Schrank stehen sofort alle IDs notwendig werden. Dennoch ist es sinnvoll, die persönliche NWR- und die Erwerbs-ID anzufragen. Denn diese werden definitiv für künftige Waffenkäufe benötigt. Die Waffen-IDs werden nur bei Verkauf oder längerem Verbleib beim Büchsenmacher benötigt, wenn zum Beispiel zur Reparaturen oder die Montage des Zielfernrohrs notwendig sind.. Auch bei einer Weitergabe an den Hersteller muss der Büchsenmacher dies mit der ID dem Nationalen Waffenregister melden, was einen erheblichen Mehraufwand für die Branche bedeutet. Wichtig für Waffenbesitzer ist, dass WBK-Einträge  ab dem 1. September von keinem Händler mehr vorgenommen, sondern nur noch von den Waffenbehörden vorgenommen werden.

Nationales Waffenregister: Wichtige Änderungen für Waffenbesitzer

Redaktion Niedersächsischer Jäger

Ab dem 1. September tritt das Nationale Waffenregister 2 in Kraft. Wir erklären, was Jäger und Sportschützen dazu wissen müssen.

Ab dem 1. September tritt das Nationale Waffenregister 2 in Kraft. Dieter Schlör, Lizenzträger Waffenhandelslizenz von Frankonia, war beratend bei der Umsetzung der EU-Vorgaben für das Bundesinnenministerium tätig. Im Gespräch mit dem Niedersächsischen Jäger erklärt er, was Jäger und Sportschützen wissen müssen.

NJ: Herr Schlör, warum gibt es eigentlich jetzt einen zweiten Teil des Nationalen Waffenregisters (NWR)?

Dieter Schlör: Die Bundesrepublik setzt in diesem Schritt weitere Regelungen der Europäischen Feuerwaffenrichtlinie in nationales Recht um. Damit geht die Verpflichtung der Hersteller und Händler, alle Waffenbestände ins Nationale Register zu übertragen und Besitzwechsel zu melden, einher. Letztendlich kann dann der Lebenszyklus einer Waffe von der Herstellung bis zum Endverbraucher immer nachvollzogen werden.

NJ: Das sind aber ja noch lange nicht alle Änderungen, die auf uns zukommen. Warum müssen wir Jäger und Sportschützen darüber genau Bescheid wissen?

Dieter Schlör: Alle Waffenbesitzer sind bei Neuerwerb, Verkauf oder längeren Reperaturzeiten von den neuen Regelungen betroffen und müssen sich bestimmte Informationen im Vorfeld einholen.

NJ: Dabei  geht es wahrscheinlich um die im Vorfeld viel diskutierten Identifikationsnummern (ID). Was hat es damit auf sich?

Dieter Schlör: Alle Waffen und wesentlichen Waffenteile erhalten künftig eine solche ID. Bei einem Standardrepetierer bekommt also der Lauf, der Verschluss und neuerdings auch das Gehäuse eine solche Nummer. Aber nicht, wie es gerüchteweise zu hören war, auf den Teilen eingehämmert oder gelasert, sondern im Hintergrund als visuelle Nummern im Waffenregister. Bei Kipplaufwaffen sind der Lauf und die Gehäuse- und Verschlusseinheit als führendes wesentliches Waffenteil geführt.

NJ: Das war aber noch nicht alles …

Dieter Schlör: Genau, alle Waffenbesitzer bekommen darüber hinaus eine persönliche, 21-stellige NWR-ID. Zusätzlich kommt für jede Waffenbesitzkarte noch eine Erlaubnisberechtigungs-ID hinzu. Soll heißen, jede WBK erhält eine eigene Erwerbs-ID.

NJ: Welche Nummern benötige ich denn jetzt, wenn ich eine Waffe wieder verkaufen möchte?

Dieter Schlör: Wer privat eine Waffe veräußern will, benötigt neben der bisherigen Waffennummer zunächst die persönliche ID, die Erwerbs-, also WBK-ID und die ID der Waffe. Wenn wir von Frankonia eine Waffe von unseren Kunden ankaufen und zum Beispiel über unsere Seite auctronia.de wieder anbieten, übernehmen wir den Bürokrtatieaufwand und die Meldung ans NWR. Der Käufer der Waffe muss hingegen den Jagdschein als Erwerbsdokument und die WBK vorzeigen, denn in letzterer wird vom Amt die persönliche NWR-ID und die Erlaubnis-ID eingestempelt.

NJ: Stichwort Behörde. Sollte man jetzt für all seine Waffen grundsätzlich die IDs anfordern?

Dieter Schlör: Es macht auf jeden Fall Sinn, die persönliche NWR- und die Erwerbs-ID anzufragen. Denn diese brauchen Sie definitiv für künftige Waffenkäufe. Die Waffen-IDs benötigen Sie nur bei Verkauf oder längerem Verbleib beim Büchsenmacher, zum Beispiel zur Zielfernrohrmontage. Auch bei einer Weitergabe an den Hersteller muss der Büchsenmacher dies mit der ID dem Nationalen Waffenregister melden, was natürlich einen erheblichen Mehraufwand bedeutet. Ganz deutlich: WBK-Einträge in die Waffenbesitzkarte werden ab dem 1. September von keinem Händler mehr vorgenommen, sondern nur noch von den Waffenbehörden.

Hier finden Sie ein Merkblatt zum NWR2

https://www.jagderleben.de/sites/default/files/2020-08/NJ_AP_AKT_NWR_Merkblatt_1.pdf

Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen

NJ: Sind unsere Ämter und Behörden für eine derartige Anfragenflut überhaupt gewappnet?

Dieter Schlör: Ich denke schon, dass man künftig mit längeren Wartezeiten rechnen muss. Wie gesagt, wir sind mit unserer elektronischen Waffenkartei direkt mit der Kopfstelle des NWR verbunden und können die Daten unmittelbar weitergeben. Der Kunde muss nur wie gewohnt seine ge- oder verkauften Waffen in der gesetzlich vorgeschriebenen 14-Tage-Frist bei seiner zuständigen Behörde an- beziehungsweise abmelden.

NJ: Glauben Sie, dass der Gebrauchtwaffenmarkt unter dem NWR leiden wird?

Dieter Schlör: Ich würde sagen, dass es dadurch bei gebrauchten Waffen erst einmal keinen Wertverlust geben wird. Aber keine Frage, die Kauf-Abwicklung von privat an privat wird deutlich komplizierter und komplexer.

NJ: Abschließende Frage: Müssen Jäger und Sportschützen Angst vor dem 1. September haben?

Dieter Schlör: Keine Frage, es ist für uns alle eine große Umstellung. Aber wer sich mit dem Thema ein wenig befasst und weiß, an wen er sich wenden kann, sollte keine großen Probleme haben. Wir von Frankonia sind sehr gut vorbereitet und können den Kunden viel Aufwand ersparen.

Das Gespräch führten Christian Teppe und Benedikt Schwenen.

Übungsschießen in Linden wieder möglich

Ab  13.07.2020 ist jeden Mittwoch und Freitag wieder Schießen auf allen Ständen möglich!!

Der Schießbetrieb auf dem Schießstand in Linden wird nunmehr partiell wieder aufgenommen.
Ab Mittwoch, den 3. Juni 2020 beginnt unter Auflagen wieder das Übungsschießen
.
Zunächst jedoch nur:
BÜCHSEN EINSCHIEßEN
LAUFENDER KEILER – SCHIEßNACHWEIS
ÜBUNGSSCHIEßEN MIT BÜCHSE AUF DEN REHBOCK

Tontaubenschießen kann wohl erst ab Juli stattfinden – in Abhängigkeit von den diversen gesetzlichen »Coronaregelungen«.

Mundschutz, Einweghandschuhe etc. sind von jedem Schützen selbst mitzubringen!!!

WILD-Portal bietet jetzt digitale Jagdstatistiken

4. Juni 2020 (DJV) Berlin

Nutzer können ab sofort digitale Daten für insgesamt 20 Tierarten abrufen. Tabellen, Diagramme und Karten lassen sich individuell für bestimmte Regionen erstellen. Im Fokus: Paarhufer und invasive Arten.

WILD-Portal beim Deutschen Jagdverband

Aus dem Juni-Newsletter der Jagdbehörde Lüneburg :

Wildtiererfassung online, Nachtsichtechnik, Ablaufplan Wildunfall mit Schwarzwild und Gesellschaftsjagd an Sonn- und Feiertagen

Im letzten Newsletter habe ich Ihnen mitgeteilt, dass Sie bei der Wildtiererfassung online aktuell nur die Eingaben für ein Jagdrevier machen können.
Die Programmerweiterung für die Eingabe von Daten für mehrere Jagdreviere ist laut Hersteller jetzt möglich, wird aber in der jetzigen Testphase bis 30.06.2020 nicht erfolgen, da dies zum Verlust der bisher eingegebenen Daten führen könnte. Das heißt, dass alle, die die Datenerfassung in der Wildtiererfassung bis 30.06.2020 online machen und mehrere Jagdreviere betreuen, nur die Daten eines Jagdrevieres online erfassen und für die anderen Jagdreviere den Erfassungsbogen per Hand ausfüllen, bei ihrem Hegering abgeben oder ihn direkt an Stiftung Tierärztliche Hochschule Hannover, Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung, senden. Nach der Testphase – im nächsten Jagdjahr 2021/2022 – ist dann die Erfassung der Daten mehrerer Jagdreviere online möglich.

Verwendung von Nachtsichtvor- und Nachtsichtaufsätze im Rahmen der Jagdausübung

Jägerinnen und Jäger in Niedersachsen, die im Besitz eines gültigen Jagdscheins sind, dürfen Nachtsichtvor- und Nachtsichtaufsatzgeräte erwerben und Umgang damit haben. In Niedersachsen ist der jagdliche Einsatz aber weiter verboten .
In anderen Bundesländern ist der jagdliche Einsatz von Nachtsichtvor- und Nachtsichtaufsätzen jedoch erlaubt. Der Deutsche Jagdverband stellt dazu Informationen zur Verfügung. Folgen Sie diesem Link: Deutscher Jagdverband .
Informieren Sie sich bei Bedarf immer auch bei den zuständigen Waffen- und Jagdbehörden der entsprechenden Bundesländer.

Das Bundeskriminalamt stellt auf seiner Internetseite ein Merkblatt zu Nachtsichtvor- und Nachtsichtaufsätzen zur Verfügung. Folgen Sie diesem Link: Merkblatt
Entgegen der Information des Deutschen Jagdverbandes weist das Bundeskriminalamt darauf hin, dass für die Aufbewahrung von Nachtsichtvor- und Nachtsichtaufsätzen § 36 Waffengesetz (WaffG) Anwendung findet. Die Nachtsichtvor- und Nachtsichtaufsätze sind entsprechend sicher aufzubewahren.

Nach der Veröffentlichung des Ablaufplans Wildunfall mit Schwarzwild sind einige Fragen, Hinweise und Anmerkungen bei der Jagdbehörde eingegangen. Vielen Dank dafür!

Den aktuellen Ablaufplan können Sie hier herunterladen: Ablaufplan

Die wichtigsten Antworten zum verendeten Stück Schwarzwild infolge eines Wildunfalls:

  • Sie dürfen sich das Stück aneignen.
  • Auf öffentlichen Straßen, die nicht zu einem Jagdbezirk gehören, können sich die jagdausübungsberechtigten Personen der beiderseits angrenzenden Jagdbezirke, jeweils bis zur Mitte der Straße, getötetes, krankes, verletztes und verendetes Wild aneignen, § 8 S. 1 Niedersächsisches Jagdgesetz (NJagdG).
  • Da es sich um Fallwild handelt, müssen Sie das Stück beproben.
  • Sie dürfen das Stück nicht in den Verkehr bringen. Es muss verworfen werden.
  • Stücke, die im Straßenraum liegen, werden von Ihnen oder – nach Auftrag – vom Straßenbaulastträger entsorgt.

Ausführliche Antworten finden Sie im Ablaufplan.

Und noch eine Empfehlung der Jagdbehörde, die auch Eingang in den Ablaufplan gefunden hat:
Wenn Sie die Entsorgung des Stückes Schwarzwild, das im Straßenraum liegt, veranlassen, bleibt es bis zur Entsorgung noch einige Zeit vor Ort liegen. Daher ist, um mehrfache Meldungen bei der KLL möglichst zu vermeiden, die Empfehlung: Markieren Sie das Stück gut sichtbar (z. B. mit einem farbigen Band oder Sprühfarbe).

Und wenn Sie vor Ort um die Ausstellung einer Wildunfallbescheinigung gebeten werden – hier finden Sie die passenden Vordrucke:

Im Newsletter vom 31.01.2020 hat die Jagdbehörde das Thema Gesellschaftsjagden an Sonn- und Feiertagen in Niedersachsen aufgegriffen.
Auch dazu haben sich Jägerinnen und Jäger mit Fragen und Anmerkungen an uns gewandt. Und auch dafür bedanken wir uns und haben dies zum Anlass genommen, die Sache mit dem Justiziar der Landesjägerschaft Niedersachsen, Herrn Hons, zu besprechen.
An dieser Stelle – vielen Dank an Herrn Hons für die Unterstützung!

Das Jagdrecht regelt die Gesellschaftsjagden an Sonn- und Feiertagen nicht, sondern das Niedersächsische Feiertagsgesetz. Darin heißt es: Öffentlich bemerkbare Handlungen, die die äußere Ruhe stören oder dem Wesen der Sonn- und Feiertage widersprechen, sind verboten, § 4 Abs. 1.
Gesellschaftsjagden fallen unter diesen Verbotstatbestand, jedoch definiert das Jagdrecht den Begriff der Gesellschaftsjagd nicht. Laut Herrn Hons liegt eine Gesellschaftsjagd vor, wenn sechs oder mehr Schützinnen und Schützen nach einem gemeinsamen Plan und im gegenseitigen Zusammenwirken jagen. Wie bereits im Newsletter vom 31.01.2020 gesagt, geht es im Kern der Vorschrift um die Vermeidung der Störung. Daher liegt hierauf der Fokus. Wenn also ein Hundeeinsatz, insbesondere mit Stöberhunden, erfolgt und/oder eine lärmende Treiberwehr ein Maisfeld oder eine Dickung durchdrückt und dadurch eine Störung der Öffentlichkeit erfolgt, ist das ein klares Indiz dafür, dass eine verbotene Gesellschaftsjagd vorliegt.

Das Wild agiert nicht in Werk-, Sonn- oder Feiertagen. Schwarzwild steckt z. B. an Sonn- und Feiertagen gerne mal im Mais, geht dort zu Schaden und muss spontan bejagt werden.

Daher ist die Empfehlung der Jagdbehörde:

  • Entscheiden Sie, ob die Maßnahme an einem Sonn- oder Feiertag notwendig ist.
  • Entscheiden Sie über Maßnahmen auf die Örtlichkeit abgestimmt. Fragen Sie sich: Ist eine Störung der Öffentlichkeit gegeben?
  • Da die örtlichen Gemeinden für die Ahndung von Verstößen zuständig sind, stimmen Sie die Maßnahmen im Vorwege ab, um Anzeigen zu vermeiden.
  • Informieren Sie die örtliche Polizeidienststelle.

Wenn Sie Fragen haben, rufen Sie die Jagdbehörde an.

Mit freundlichem Gruß

Ihre Jagdbehörde

Landkreis Lüneburg
Am Springintgut 1
21335 Lüneburg
Telefon 04131 26-1223
E-Mail: ordnung@landkreis-lueneburg.de

Aus aktuellem Anlass soll an dieser Stelle auf die Vorschriften zur sicheren Waffenaufbewahrung hingewiesen werden :

Dahlenburg – Tageswohnungseinbruch in ein Einfamilienhaus

Am Samstagnachmittag in der Zt. von 15:00 Uhr bis 15:30 Uhr wurde von Unbekannten Tätern in Dahlenburg in der Bahnhofstraße eine hölzerne Seiteneingangstür aufgehebelt und das Haus eines Senioren betreten. Sämtliche Räumlichkeiten wurden nach Wertgegenständen durchsucht. Aus einem leider unverschlossenen Tresor wurden zwei Langwaffen, Munition und Schmuck entwendet.

Quelle : Presseportal der Polizei Lüneburg

Newsletter der Jagdbehörde Lüneburg

Die Jagdstatistik Niedersachsen wird seit dem 1. April 2020 im Landkreis Lüneburg genutzt.
Dazu ein paar Zahlen…
90 von 350 gemeinschaftlichen Jagdbezirken und Eigenjagdbezirken sind bisher registriert.
50 Stück Rehwild wurden bereits erfasst.

Vielen Dank an alle Jägerinnen und Jäger, die schon dabei sind.
Sie sind noch nicht dabei? Dann lassen Sie sich registrieren.
Alle notwendigen Informationen finden Sie hier: http://www.landkreis-lueneburg.de/jagdstatistik

Hinweis:
Mit den Zugangsdaten für die Jagdstatistik können Sie auch die Wildtiererfassung Niedersachsen online machen.
Es gibt Jägerinnen und Jäger, die zwei Jagdreviere betreuen. Hier ist aktuell der Wechsel zum zweiten Jagdrevier nicht möglich. Das Problem ist beim Institut für Terrestrische und Aquatische Wildtierforschung bekannt und wird in Zusammenarbeit mit Firma Condition behoben.
Mit freundlichem Gruß
Ihre Jagdbehörde
Landkreis Lüneburg
Am Springintgut 1
21335 Lüneburg
Telefon 04131 26-1223
E-Mail: ordnung@landkreis-lueneburg.de

Absagen von Veranstaltungen

Aufgrund der Corona-Lage sind u. a. folgende Veranstaltungen abgesagt:

LM der Junioren, 06. Juni 2020

KM Lüneburg, 06. Juni 2020

Großgold-Schießen 11.-13. Juni 2020

LM Klasse A, S und Senioren, 24-27.06.2020

EM im Jagdhornblasen, 12.Jini 2020

Info der Jagdbehörde Lüneburg :

Wildfleisch regional vermarkten

Jäger dürfen Produkte direkt an Verbraucher verkaufen

Hannover. Jägerinnen und Jäger können ihr Wildbret und daraus hergestellte Erzeugnisse selbst vermarkten. Dabei dürfen sie auch die Räumlichkeiten von anderen zugelassenen oder registrierten Lebensmittelunternehmen – zum Beispiel handwerklichen Fleischereien – nutzen bzw. deren Dienstleistung in Anspruch nehmen. Das ist der Kern eines Erlasses, den das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) nun an die zuständigen Veterinärbehörden der Landkreise und kreisfreien Städte versendet hat. Auch die Landesjägerschaft Niedersachsen und der Fleischerverband haben den Erlass erhalten.

Da Restaurants, Gaststätten und Hotels aufgrund der Corona-Krise einige Wochen geschlossen waren und als wichtige Abnehmer ausgefallen sind, ist es derzeit schwierig, erlegtes Wild zu vermarkten. Gleichzeitig ist es insbesondere in Hinblick auf die Vermeidung eines Eintrags der Afrikanischen Schweinepest wichtig, Schwarzwild weiterhin intensiv zu bejagen. Vor diesem Hintergrund hat das ML mit dem Erlass eine Hilfestellung formuliert, der den zuständigen Veterinärbehörden sowie Jägern und Lebensmittelbetrieben die rechtlich zulässigen Wege der Wildbretvermarktung aufzeigt. Für Niedersachsens Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ist es wichtig, dass die Tiere für die Gewinnung von Lebensmitteln erlegt werden und nicht in der Tierkörperverwertung enden. Daher sei die Vermarktung durch die Jägerinnen und Jäger der beste Weg, die Produkte auf kurzem Weg an private Kunden zu bringen. Barbara Otte-Kinast: „Wildfleisch kommt aus der Region, ist hochwertig und schmackhaft – und man kann es gut als Steak oder Bratwurst auf den Grill legen!“

Der Erlass beschreibt, dass Jägerinnen und Jäger andere Lebensmittelunternehmen beauftragen können, Produkte wie etwa Wurst aus dem erlegten Wild herzustellen. Diese Produkte dürfen die Jäger dann wiederum selbst vertreiben, wenn sie sich bei der zuständigen Veterinärbehörde als Lebensmittelunternehmer haben registrieren lassen. Die Abgabe der Produkte darf jedoch nur an Endverbraucher erfolgen – entweder am Wohnort des Jägers oder über einen lokalen Marktstand im Umkreis von weniger als 100 Kilometern um den Wohnort des Jägers oder den Erlegungsort. Voraussetzung hierfür ist außerdem die Einhaltung der einschlägigen lebensmittelrechtlichen Hygienebestimmungen.

Quelle : Nds. Ministerium f. Ernährung, Landwirtschaft und Versbraucherschutz

Schießstand Garlstorf : Wiedereröffnung unter Auflagen
Einschränkungen ab Montag, 11.05.2020

Wir freuen uns, dass wir nach Rücksprache mit dem Landkreis Harburg als unsere Genehmigungsbehörde und interner Absprachen, die Öffnung des Standes unter Auflagen, ab Montag, 11.05.2020 nach knapp acht Wochen kompletter Schließung, ermöglichen können. Wir danken allen Beteiligten und Kunden für den besonnenen Umgang, die Geduld und die konstruktiven, angemessenen Regelungen und Auflagen.

Alle Verhaltensregeln für den Schießstand Garlstorf finden Sie hier :

Schießstand Garlstorf : Wiedereröffnung


Eckpunkte der Waldstrategie 2050

Wissenschaftlicher Beirat für Waldpolitik der Bundesregierung veröffentlicht Stellungnahme

„Die Forderung nach Anpassung der Wälder hat angesichts der jüngsten Entwicklungen an Dringlichkeit gewonnen“. Das schreiben die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates für Waldpolitik (WBW) beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) in ihrer Stellungnahme „Eckpunkte der Waldstrategie 2050“. Der Beitrag des Forst- und Holzsektors zur Erreichung der nationalen Klimaschutzziele sollte nach Meinung des WBW offensiver in die Zielformulierung der Waldstrategie 2050 der Bundesregierung aufgenommen und eine gesellschaftliche Honorierung dieser Leistung gefordert werden.

Besonders hinzuweisen ist auf Handlungsfeld 7 ( Wild und Wald)
ab Seite 40 im Eckpunkte-Paier.

Quelle : FNR (Fachagentur Nachwachsene Rohstoffe)

Schießstände weiterhin geschlossen

Aufgrund der Corona-Lage sind die Schießstände weiterhin geschlossen.

Der Stand in Linden ist erstmal bis zum 01.06.2020 geschlossen.
Weiterhin fallen auch die Schießtermine in Groß Malchau, Liebenau und Garlstorf aus.
Bund und Länder werden nach Angaben von Bundeskanzlerin Angela Merkel voraussichtlich erst am 6. Mai über weitere Lockerungen der coronabedingten Einschränkungen entscheiden. 

Sollte die Nutzung der Stände wieder erlaubt werden, finden Sie die entsprechennden Informationen auf den Web-Seiten der Schießstände, der Jägerschaften und der Hegeringe.

Video-Botschaft von Christian Voigt, Vorsitzender der Jägerschaft Lüneburg

Grußworte zum 1. Mai

Der 1. Vorsitzende der Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e. V., Christian Voigt, wendet sich zum 1. Mai erstmalig mit einer Videobotschaft an alle Mitglieder.

Widerspruchsbescheide der Landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft

Informationen zum Umgang mit den derzeit eingehenden Bescheiden der Berufsgenossenschaft von Clemens H. Hons, Justitiar der Landesjägerschaft Niedersachsen e.V.

Zur Zeit erhalten Revierinhaber, die gegen frühere Beitragsbescheide der Berufsgenossenschaft Widerspruch eingelegt hatten, von der LBG unter zum Teil kurzer Fristsetzung die Aufforderung, diese Widersprüche zurückzunehmen. Hiervon rate ich derzeit aus den nachfolgenden Gründen ab.

Mit Unterstützung des Deutschen Jagdverbandes werden zurzeit mehrere Verfahren gegen die LBG geführt. Deswegen hatten wir seit 2014 allen Revierinhabern angeraten, gegen Beitrags- und Vorschussbescheide der LBG Widerspruch einzulegen und gleichzeitig zu beantragen, das Widerspruchsverfahren solange auszusetzen, bis über ein zunächst beim Sozialgericht Hannover – S 58 U 304/15 – , dann in der Berufungsinstanz beim Landessozialgericht (LSG) Niedersachsen-Bremen – L 14 U 197/18 – an-hängiges Musterverfahren rechtskräftig entschieden worden ist. Die LBG hatte damals einer Aussetzung der Widerspruchsverfahren, wenn sie von den Beitragspflichtigen beantragt worden war, zugestimmt.

Soweit die LBG nunmehr alle Revierinhaber, die damals Widerspruch eingelegt hatten, nunmehr auf-fordert, ihre Widersprüche zurückzunehmen, hat dies folgenden Hintergrund: Das Musterverfahren zunächst vor dem Sozialgericht Hannover, dann in der II. Instanz vor dem LSG betraf einen Jagdpächter, der zwei nebeneinander liegende Reviere gepachtet hatte. Es war zur Klärung der Streitfrage geführt worden, ob die LBG berechtigt ist, bei der Beitragsbemessung denjenigen Revierinhabern, die gleichzeitig als Landwirte im selben oder in einem angrenzenden Landkreis landwirtschaftlich tätig sind und dort landwirtschaftliche Flächen bewirtschaften, einen Nachlass in Höhe von 20/100 des Beitrags zu gewähren, weil deren Unfallrisiko bereits aus ihrer Versicherung als Landwirt ab-gedeckt ist. Diese Frage wurde zwar in der II. Instanz vor dem LSG streitig verhandelt. Zu einem Urteil kam es jedoch nicht, nachdem das LSG darauf verwiesen hatte, dass gerade diese Streitfrage seit 2018 Gegenstand eines beim Bundessozialgericht (BSG) – B 2 U 14/18 R – neu anhängigen Revisions-verfahrens ist. Da es wenig sinnvoll ist, zwei parallele Revisionsverfahren zum selben rechtlichen Streitthema zu führen, haben sich die Parteien gerade in Anbetracht der sehr langen Verfahrensdauer beim BSG und weil der eine Pachtvertrag des Klägers schon geendet hatte und der andere demnächst enden wird, vor dem LSG außergerichtlich geeinigt.

Vor diesem Hintergrund empfehlen wir, dass Revierinhaber, den Widerspruch aufrechterhalten und gleichzeitig beantragen, das Verfahren bis zur Entscheidung des BSG auszusetzen und dabei das oben aufgeführte Aktenzeichen des BSG angeben. Das gilt auch hinsichtlich der bereits eingelegten Widersprüche für vorangegangene Jahre.
Ein Muster für ein entsprechendes Schreiben finden Sie hier:

Widerspruchsbescheide / Landesjägerschaft Niedersachsen

Aus dem Newsletter der Jagdbhörde Lüneburg

Die george & oslage Verlag und Medien GmbH bietet an:

Webinar (Internetfortbildung) zum Thema „Die Afrikanische Schweinepest – Gerüstet für den Ernstfall!“

  • Preis: 0,00 €
  • Referenten: Dr. Barbara Gottstein und Dr. Jens Bülthuis
  • Aktuell und praxisnah für Niedersachsen!
  • Für Landwirtinnen und Landwirte und Jägerinnen und Jäger u. a.
  • Dauer: ca. 90 Minuten

Die Buchung ist kostenlos dank dem Landvolk Niedersachsen Landesbauernverband e.V., der GESEVO GmbH und der Landesjägerschaft Niedersachsen e. V..
Hier können Sie das Webinar buchen: Buchung

Informationen vom Veterinäramt Lüneburg

Ab sofort werden wieder folgende tote Tiere im Veterinäramt angenommen:

  • kranke, verhaltensgestörte oder anderweitig auffällig erlegte wild lebende Füchse, Marderhunde und Waschbären
  • verendet (tot) aufgefundene Füchse, Marderhunde und Waschbären

Zur Abgabe der Kadaver braucht das Kreisgebäude nicht betreten werden. Ein Termin ist daher nicht erforderlich. Überbringer legen die toten Tiere bitte wie gehabt in die draußen stehende Alu-Box vor dem Eingang G, Gebäude 2 und melden sich dann von außen am Geschäftszimmerfenster – dafür der Trichinenabgabenbeschilderung vom Eingang G , Gebäude 2 folgen.
Für Rückfragen rufen Sie das Veterinäramt unter Telefon 04131 26-1413 oder 04131 26-1331 gerne an.

Im Landkreis Uckermark wurden bei einem Wildschwein Trichinen nachgewiesen.
Weitere interessante Informationen dazu finden Sie unter: LME-Netz

Quelle : Landkreis Lüneburg, Newsletter der Jagdbehörde

Neue Infos zur Jagdausübung während der Corona-Beschränkungen

Im Anhang die aktuellen Schreiben des BMI undHinweise der Landesjägerschaft zum Thema Jagd und Corona :

BMI : Schreiben an die Verbände

BMI : Schreiben an den DJV

Hinweise der LJN zu Corona und Jagd/Kitzrettung

Hinweise des DJV

Kreismeisterschaft 2020 abgesagt

Aufgrund der Situation und Entwicklungen betreffend das Coronavirus, hat der Vorstand der  Jägerschaft Lüneburg e.V  beschlossen, die diesjährige Kreismeisterschaft abzusagen. Wir bedauern diese Entscheidung treffen zu müssen sehr, glauben aber hiermit der Verantwortung, die wir in der derzeitigen Situation allen Beteiligten gegenüber haben, gerecht zu werden und bitten Sie um Ihr Verständnis“.

Markus Solms
Schießobmann Jägerschaft Lünebug e.V.

Büchsen-Einschießen in Bleckede abgesagt

Aufgrund der aktuellen Lage findet der Termin in Bleckede am 11.04.2020 nicht statt.

Infos der Jagdbehörde Lüneburg

Das Veterinäramt Lüneburg weist darauf hin, dass verdorbene Trichinenproben nicht mehr angenommen werden. Die Trichinenprobe muss fachgerecht gekühlt werden und darf max. 7 Tage alt sein.
Des Weiteren werden keine Lecker mehr angenommen, da diese vom Labor nicht mehr untersucht werden.

Anträge auf Ersterteilung von Jagdscheinen und Anträge auf waffenrechtliche Erlaubnisse werden ab sofort wieder angenommen.
Hinweis: Es wird insbesondere aufgrund der jetzt vorzunehmenden Anfrage beim Verfassungsschutz (immer am 15. des Monats) voraussichtlich zu längeren Bearbeitungszeiten kommen.

Quelle : Newsletter der Jagdbehörde Lüneburg

Schiessstand Garlstorf bis 2. Mai geschlossen

Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Schießstand Garlstorf bis einschließlich dem 2. Mai geschlossen.  Alle für den Zeitraum gebuchten Termine werden separat storniert. Die neuesten Informationen hierzu stehen auf der Webseite des Schießstand Garlstorf

Jagdbehörde: Tollwutmonitoring eingestellt

In ihrem aktuellen Newsletter teilt die Jagdbehörde des Landkreises Lüneburg mit, dass ab sofort keine erlegten

  • Füchse,
  • Dachse,
  • Marderhunde und 
  • Waschbären

zur Untersuchung im Rahmen des Tollwutmonitoring mehr entgegen genommen werden. Die Laborkapazitäten werden anderweitig benötigt.

Ausnahmen:

Untersuchungen zur Abklärung einer Infektion nach einem Biss finden weiterhin statt!

Proben von

  • Fallwild (auch Unfallwild),
  • auffälligen, erlegten Stücken,
  • Stücken, die beim Versorgen Auffälligkeiten zeigten,
  • Monitoringproben

werden weiterhin vom Veterinäramt Lüneburg zu den bekannten Zeiten angenommen.

Hinweis hierzu: Aufgrund der Corona-Pandemie nimmt das Veterinäramt Lüneburg die Proben derzeit nur durch ein Fenster am Gebäude 2 an. Hierzu bitte die aushängenden Hinweisschilder und das Merkblatt zur Trichinenprobenentnahme beachten!

Regelungen zur Jagdausübung während der Corona-Pandemie

In Niedersachsen ist die Jagdausübung in Formen der Einzeljagd unter Beachtung der in der Allgemeinverfügung vorgegebenen Restriktionen zulässig

Zur Verhinderung eines unkontrollierten Anstiegs der Fallzahlen im Zusammenhang mit dem Coronavirus (SARS-COV-2) hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung am 22.03.2020 eine Allgemeinverfügung zur Beschränkung sozialer Kontakte anlässlich der Corona-Pandemie herausgegeben (Az. 401-41609-11-3).

Auf vielfache Nachfrage informieren wir nach Rücksprache mit dem Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz an dieser Stelle über die Auswirkungen auf die Jagdausübung.

Bei den Regelungen der Allgemeinverfügung handelt es sich nicht um eine allgemeine Ausganssperre.

Ganz im Gegenteil wird betont, dass es auch in dieser Zeit wichtig ist, Bewegung im Freien an der frischen Luft zu ermöglichen. Aus medizinischer Sicht ist die Bewegung sogar zu empfehlen. Nicht das Verlassen der Wohnung ist die Gefahr, sondern der häufige unmittelbare Kontakt zu anderen, möglicherweise infizierten Personen. Deshalb wurden folgende Regelungen erlassen:

  • Die Bürgerinnen und Bürger werden angehalten, die Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren.
  • In der Öffentlichkeit ist- wo immer möglich- zu anderen Personen ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m einzuhalten. Dies gilt nicht für Personen, die in einer gemeinsamen Wohnung wohnen.
  • Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet.

Diese Vorgaben vorausgesetzt, ist die Ausübung der Jagd in Form der Einzeljagd nach wie vor unverändert zulässig.

Bei einem Aufenthalt von mehreren Personen im Revier ist der persönliche Kontakt unbedingt zu vermeiden. Wir empfehlen, vorab eine fernmündliche Absprache, alternativ über Messenger Dienste oder E-Mail, vorzunehmen. Gemeinsames Aufbrechen oder der gemeinsame Beginn bzw. der gemütliche Ausklang des Ansitzes von mehreren Personen in der Jagdhütte ist derzeit natürlich nicht möglich.

Anfallende Revierarbeiten, die Ausbildung von Jagdhunden, die Tätigkeiten bei Wildunfällen, die Abgabe von Wild an Metzgereien, die Direktvermarktung und weitere jagdliche Aktivitäten sind dann, wenn sie alleine oder zusammen mit in einer häuslichen Gemeinschaft lebenden Personen erfolgen und unter Beachtung der in der Allgemeinverfügung vorgegebenen Restriktionen (insbesondere Abstandsregelung) nach wie vor möglich.

Auch das Niedersächischen Landwirtschaftsministerium hat für eine entsprechende Klarstellung gesorgt (s.Punkt 24 der FAQs):Dies ist der derzeitige Stand der Dinge. Sollte sich hieran etwas ändern werden wir entsprechend informieren.

Quelle : LJN

Jagdschein nur noch per Post verlängern – neue Erklärung mitsenden

Die Jagdbehörde des Landkreises Lüneburg teilte heute in ihrem Newsletter mit, dass Jagdscheine, die zum 31.3.2020 ablaufen, umgehend per Post zur Verlängerung zugesendet werden sollen. 

Von persönlichen Besuchen soll, wegen der aktuellen Corona-Lage, möglichst abgesehen werden.

Folgende Unterlagen sind notwendig:

  • Bescheinigung der Jagdhaftpflichtversicherung für den Zeitraum, für den Sie den Jagdschein lösen möchten (1 Jahr oder 3 Jahre)
  • Neu: Erklärung zum Widerruf des Jagdscheins. Den Vordruck finden Sie hier: Erklärung zum Widerruf des Jagdscheins
  • Passfoto, wenn ein neues Jagdscheinheft ausgestellt werden muss
  • bei Minderjährigen: Zustimmung der Erziehungsberechtigten

Die Jagdbehörde teilt weiter mit, dass 

  • Langwaffen für die Jagdausübung und
  • Schalldämpfer für Langwaffen für die Jagdausübung (für Munition mit Zentralfeuerzündung)

weiter ganz normal auf den gültigen Jagdschein erworben werden dürfen und innerhalb der bekannten 14-Tages-Frist eingetragen werden müssen.

Neue waffenrechtliche Erlaubnisse, wie

  • Voreintrag für Kurzwaffe,
  • Kleiner Waffenschein oder
  • Europäischer Feuerwaffenpass

werden derzeit, da eine automatisierte Abfrage beim Verfassungschutz noch nicht möglich ist, leider nicht erteilt und zurückgestellt.

Um stets aktuell informiert zu sein, empfiehlt es sich, den Newsletter der Jagdbehörde zu abonnieren.

Quelle : Jägerschaft Lüneburg

Fellwechsel-Saison beendet !

Mit Leerung der Truhe in der KW 12/2020 ist die diesjährige Saison endgültig beendet.

Mitgliederversammlung und Kreishegeschau abgesagt

Bedingt durch die aktuelle Lage mit dem Corona-Virus, fallen die Mitgliederversammlung und die Kreishegeschau leider aus.

Geplant waren beide für den 21.3. ab 14:00 im Schützenhaus Bardowick.

Hegering-Versammlung am 14.03.2020 wird verschoben

Sehr geehrte Mitglieder,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Epidemie hat der Vorstand des Hegeringes Dahlenburg beschlossen, die für kommenden Samstag anberaumte Hegeringversammlung abzusagen und auf unbestimmte Zeit zu verschieben. Bitte informieren Sie Ihnen bekannte Mitglieder.

Angelieferte Trophäen können bei Friedrich Lütjens in Köhlingen verbleiben oder auch wieder abgeholt werden.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und verbleiben mit

freundlichen Grüßen und Waidmannsheil.

Der Vorstand

Frage-Antwort-Papier zur Novelle des Waffenrechts

Schalldämpfer, Nachtsichttechnik, Abfrage beim Verfassungsschutz: DJV und FWR erläutern, was neu ist. Zusammengestellt sind Antworten auf die 27 häufigsten Fragen zur Änderung des Waffenrechts.

Gemeinsam mit dem Forum Waffenrecht (FWR) hat der Deutsche Jagdverband (DJV) ein Frage-Antwort-Papier zur Novelle des Waffengesetzes veröffentlicht. Grundlage sind zahlreiche Anfragen von Jägern, die FWR und DJV in den letzten Tagen erreicht haben. Schalldämpfer, Nachtsichtgeräte oder Waffenverbotszonen: Die Novelle bringt einige Änderungen mit sich. Insgesamt 27 häufig gestellte Fragen haben FWR und DJV zusammengetragen und beantwortet.

Hier die Fragen und Antworten auf der DJV-Homepage

Update : Jagdschein-Verlängerung im
LK Lüneburg

Wie soeben bekannt wurde, hat der LK Lüneburg heute morgen wieder Jagdschein-Verlängerungen vorgenommen.
Über Neu- bzw. Erstausstellung liegen momentan noch keine Informationen vor.
Dieser Hinweis gilt nur als Information, die uns zugetragen wurde, nicht als rechtsverbindliche Zusage !

Besuch im OLM

Der Besuch im Ostpreußischen Landesmuseum wurde von den 16 Teilnehmern einhellig als sehr gelungene Veranstaltung gelobt.

Herr Dr. Hinkelmann führte unsere Gruppe zwei Stunden durch das Museum und informierte uns mit Fakten, Anekdoten und weiterem Wissenwerten zu den Themen des Museums und einzelnen Exponaten.

Überraschend war die Bandbreite des Museums : Von Bernstein, Kunst und Handwerk, Jagd, Elchen und Hirschen über Pferde zur Philosophie und Astronomie ist dort das Spektrum der ostpreußischen Geschichte zu erleben.

Selbst der  „Millenium-Falke“ aus der „Star Wars“ – Trilogie hat dort einen überraschenden und berechtigten Platz im Museum gefunden.

Aufgrund der vielen Informationen konnten nicht alle Bereiche des Museums „abgearbeitet“ werden, weswegen ein Großteil der Teilnehmer das Museum noch mal in Eigeninitiative besuchen möchte, um das gesamte Haus zu erleben.

Wir möchten uns bei Herrn Dr. Hinkelmann auf diesem Wege noch einmal für den interessanten und lehrreichen Nachmittag im Museum bedanken.

Im Anschluß kehrte ein Teil der Gruppe noch auf einen Getränk und Imbiss in Lüneburg ein und ließ den Abend noch mal Revue passieren.

Der Vorstand

Trophäen in der neugestalteten Jagdabteilung
Nach der Führung vor dem Museum

Derzeit keine Jagdscheinverlängerungen und Erteilung sonstiger waffenrechtlicher Erlaubnisse im Landkreis Lüneburg

Aufgrund des vor Kurzem verschärften Waffenrechts, das bei der Zuverlässigkeitsüberprüfung auch eine Regelabfrage beim Verfassungsschutz vorsieht, verlängert die Waffenbehörde Lüneburg derzeit keine Jagdscheine und erteilt auch keine sonstigen waffenrechtlichen Erlaubnisse (Kleiner Waffenschein, Voreinträge für Kurzwaffen etc).

Von Jägern auf Jagdschein erworbene Waffen und Schalldämpfer werden jedoch ganz regulär eingetragen.

Der Grund hierfür ist, dass noch keine technische Schnittstelle für die Abfrage beim Verfassungsschutz besteht.

Bis final geklärt ist, wie die Regelabfrage im Rahmen der Zuverlässigkeitsüberprüfung erfolgen soll, werden sämtliche Anträge auf waffenrechtliche Erlaubnisse zurückgestellt. Es werden keine neuen Jagdscheine erteilt und auch keine Jagdscheine verlängert.

Quelle : Jägerschaft Lüneburg

Termine 2020

Hier eine vorläufige Übersicht der diesjährigen Termine :

28.02.2020 16:00 Uhr Besuch des Ostpreußischen Landesmuseums
14.03.2020 ab 13:00 Uhr HR-Versammlung, Heils Hotel in Ventschau
11.04.2020 10:00 – 13:00 Uhr Büchseneinschießen, Schießstand Bleckede
06.06.2020 Kreismeisterschaft im jagdl. Schießen, Schießstand Linden
07.09.2020 17:00 – 20:00 Uhr, Schießkino Garlstorf

ASP : Info-Update der Jägerschaft

ASP rückt näher an die Deutsche GrenzeDas FLI ( Friedrich-Loeffler-Institut) hat auf seiner Homepage eine neue Einschätzung zur ASP veröffentlicht.

Quelle und Link zum FLI : Jägerschaft Lüneburg

Keine Trichinenuntersuchung für Nutrias

Ab sofort entnimmt der Landkreis Lüneburg die Sumpfbiber bzw. Nutrias aus der Untersuchungspflicht der Trichinellen. 

Damit reagiert der Landkreis auf die Anpassung des nationalen Rechts an die bereits in Kraft getretene Änderung des EU-Lebensmittelhygienerechts  (VO (EU) 2017/625, VO (EU) 2019/624 und DVO (EU) 2019/2027). 

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat bereits im Oktober des vergangenen Jahres eine Bewertung vorgelegt, aus der hervorgeht, dass Trichinellenbefunde bei Sumpfbibern nicht bekannt sind. 
Quelle : Jägerschaft Lüneburg

Seminar „Kundige Person und Trichinienproben-Entnahme“

Die Jägerschaft Lüneburg bietet am 02.03.2020 ein Seminar zum Thema „Kundige Person und Trichinienproben-Entnahme“ an.
Anmeldung und Details über die Jägerschaft.

Besuch des Ostpreußischen Landesmuseums in Lüneburg        

Der Hegering Dahlenburg hat für seine Mitglieder einen Besuch im OLM in Lüneburg organisiert.
Am 28.02.2020 um 15:45 Uhr treffen wir uns vor dem Ostpreußischen Landesmuseum in Lüneburg in der Heiligengeiststr. 38, 21335 Lüneburg
(www.ostpreussisches-landesmuseum.de).
Um 16:00 Uhr beginnt die 2-stündige Führung durch das Museum durch den Kurator für die Bereiche Naturkunde/Jagd/Landwirtschaft,
Herrn Dr. Christoph Hinkelmann.
Die Führung deckt alle Bereiche des Museums ab, aber ein Schwerpunkt wird auf den Themenfeldern Jagd und Natur liegen.

Der Eintritt wird  ca. 6 € pro Person betragen.

Im Anschluss an die Führung wird es noch einen gemeinsamen Ausklang in einer Gaststätte in Lüneburg geben. Dort werden wir, je nach Anzahl der Teilnehmer, noch eine passende Lokalität buchen.

Anmeldungen mit Anzahl der Teilnehmer bitte bis Montag, den 17.02.2020 per E-Mail an den Vorstand.

Wir hoffen auf eine zahlreiche Teilnahme und freuen uns auf einen interessanten Nachmittag.

Waidmanns Heil

Der Vorstand

ASP: Leitfaden für Jäger

Der DJV veröffentlicht eine Broschüre zur Afrikanischen Schweinepest. Typische Krankheitsbilder sind mit Fotos dargestellt. Weitere Themen: Symptome, Verbreitung und Prävention der Tierseuche. 

Die Broschüre kann beim DJV bestellt werden bzw. hier als Download verfügbar.

ASP nur noch 36 km von der deutschen Grenze entfernt

Nach Mitteilung der Task-Force Niedersachsen (LAVES) ist die ASP nur noch 36 km von der deutschen Grenze in Sachsen entfernt. Dies bezieht dich auf den aktuell westlichsten bekannten Fundort in Polen. Nach Einschätzung des zuständigen Amtstierarztes des Landkreises Lüneburg ist mit dem Vordringen der Seuche bis Ende 2019 nach Deutschland zu rechnen. Die Lüneburger Jägerschaft fordert alle Jägerinnen und Jäger eindringlich dazu auf, jedes tot gefundene Wildschwein sowie jedes erlegte Wildschwein mit auch kleinster Abweichung von der Norm unverzüglich auf ASP zu beproben und die Proben dem Veterinäramt zu übergeben!!!
Nur so haben wir eine Chance, den Ausbruch der Seuche frühzeitig zu erkennen und somit umgehend Maßnahmen zur Eindämmung und zur Bekämpfung der Seuche zu ergreifen!

Quelle : Jägerschaft Lüneburg

„Jägerleben“ – Neue Jagd-Serie auf DMAX startet bald

Mit der Serie „Jägerleben“ möchte der Fernsehsender DMAX einen Einblick in den Revieralltag unterschiedlichster Jäger zeigen.

Hannes Deininger erklärt die Aspekte von Forstwirtschaft und Jagd.
Am 29. November um 22.15 Uhr wird DMAX eine Sendung mit dem Namen „Jägerleben“ ausstrahlen. Dabei handelt es sich um eine erste Folge, weitere Episoden sind ab Ende Februar geplant. Mehrere Jäger werden in ihrem Revieralltag begleitet und zeigen verschiedenste Jagdarten. Von der Gänsejagd am Lockbild bis zum Hirsch im Gebirge, soll ein breites Spektrum der Jagd dargestellt werden. Wir haben das Kamerateam und den Produzenten Philipp Dinkel bei einem Drehtag in der Nähe des Tegernsees begleitet und hinter die Kulissen geblickt. Förster Hannes Deininger ist an diesem Tag der Protagonist.

Deininger erklärt der Kamera – und damit den Zuschauern, in welchem Zusammenhang die Jagd und die Forstwirtschaft stehen, zeigt welche Auswirkungen Verbiss hat und wie dieser ermittelt wird. Im Interview erläutert Produzent Philipp Dinkel, der selbst Jäger ist, wie er zu der Idee für das Format kam und wie er die Protagonisten ausgewählt hat. Kameramann Boris Baczynski schildert seine Erfahrungen beim Dreh mit den Jägern und Hannes Deininger erzählt, weshalb er sich zum Dreh bereit erklärt hat. Im Video finden Sie die jeweiligen Interviews und einige Eindrücke vom Dreh.

Quelle Jagderleben.de : Jäger-Serie bei DMAX

Jägerin von Wildschwein attackiert und verletzt

Eine 33-jährige Jägerin ist am Dienstag von einem Wildschwein angegriffen und schwer verletzt worden. Das teilte die Polizei mit. Demnach war die Frau gegen 13 Uhr in einem Waldstück bei Dahlenburg (Landkreis Lüneburg) unterwegs, als ihr Hund anschlug. Sie folgte ihm in eine dichte Tannenschonung. Dort ging das Wildschwein dann zum Angriff über. Die Frau erlitt eine schwere Verletzung in einer Schlagader am Bein. „Es war eine recht starke Blutung“, sagte ein Polizeisprecher.

Lebensgefahr bestand laut Polizei nicht. Die Frau sei ansprechbar gewesen, hieß es in einer Mitteilung. Es waren weitere Jäger unterwegs, die die Rettungskräfte verständigten. Auch ein Hubschrauber war im Einsatz, um die Jägerin aus dem Wald zu transportieren. Anschließend wurde sie mit einem Rettungswagen in ein Klinikum nach Lüneburg gebracht. Das Wildschwein verschwand im Wald.

Quelle : NDR

Deutscher Jagdrechtstag beschäftigt sich mit Wolf und Waffenrecht

Der Deutsche Jagdrechtstag hat vom 3. bis zum 8. November in Uslar getagt. 70 Experten unterbreiten Empfehlungen an den Gesetzgeber. Hier ist die Übersicht.

Die rund 70 Teilnehmer des Deutschen Jagdrechtstags haben Anfang November im niedersächsischen Uslar getagt. Auf der Agenda standen aktuelle jagdrechtliche Fragen. Im Rahmen der Veranstaltung befassten sich die Teilnehmer mit neuen Entwicklungen im Jagdrecht von Bund und Ländern sowie in zugehörigen Rechtsgebieten. Im Fokus der Vorträge und Diskussionen stand unter anderem ein aktuelles Urteil des europäischen Gerichtshofes zum Umgang mit dem Wolf. Fragen zum Waffenrecht, zu Jagdgenossenschaften, Jagdhunden und Falknerei wurden ebenfalls aufgegriffen. An der Tagung nahmen rund 70 Experten teil, insbesondere Rechtsanwälte sowie Vertreter von Politik, Behörden, Gerichten und Verbänden.

Die Empfehlungen finden Sie hier und hier.

Quelle : DJV

Untersuchungsgebühr für Trichinenproben von Nutrias entfällt

Da diese Information anscheinend noch nicht alle Jägerinnen und Jäger im Landkreis erhalten haben: 

Der Landkreis Lüneburg erhebt keine Untersuchungsgebühr für Trichinenproben von Nutrias!

Quelle : Jägerschaft Lüneburg

Neue Infos von Fellwechsel

Anbei die letzen Infos von Fellwechsel mit der Bitte um Beachtung :

Sammelstelleninfo 2019/2020

Liebe Jägerinnen und Jäger,
herzlichen Dank an alle Fellwechsler, die uns unterstützen. Ohne die fleißige Zulieferung von Fellen könnten wir keine wunderbar natürlichen Produkte anbieten.

Wir haben seit unserem offiziellen Betriebsstart im Juni 2018 bisher 12.000 Tiere gestreift und 400 Bälge als Trophäen verarbeitet. Leider konnten bislang nicht alle Felle aus der Anlieferung verarbeitet werden, es waren einfach zu viele. Alleine der Gerbprozess dauert zwischen 4 und 6 Monaten. Sobald die fertige Ware bei uns eintrifft, versenden wir diese an Sie. Bitte bleiben Sie geduldig.

Die Qualität der gelieferten Felle ist nicht zufriedenstellend und muss dringend verbessert werden. Die Tiere müssen einzeln direkt nach Erlegung in einem stabilen Müllsack eingefroren werden. Wenn die Hitze nicht entweichen kann, kommt es zu kahlen Stellen am Balg.

Vom Abholen der Tiere bis zum Verkauf vergeht mindestens 1 Jahr. Deshalb bitten wir Sie, dafür Verständnis zu haben, dass die Auszahlung der Gutschriften an diesen Rhythmus anpasst wird. Im Laufe der nächsten Monate werden wir die Gelder für die Saison 2017/2018 auszahlen und im nächsten Jahr für die Saison 2018/2019 usw.

Die Marktsituation zwingt uns, die Ankaufspreise anzupassen. Detaillierte Informationen dazu finden Sie in der Anlage.

Die Qualität der gelieferten Füchse, Nutria und Bisam zwingt uns, für die Saison 19/20 keine Auszahlungen vorzunehmen.

Weibliche Nutrias lassen sich leider, wegen der Zitzenleiste im Rückenbereich, nicht wirtschaftlich verarbeiten. Männliche Nutrias nehmen wir weiter gerne an.

Fellwechsel-Wintersaison 2019/2020

Die Fellwechsel-Saison 2019/2020 startet ab Mitte November !
Sobald der genaue Termin bekannt ist, werden wir diesen per Mail und auf der Homepage des Hegeringes bekanntgeben.

Anbei noch ein paar Punkte zur Beachtung für die neue Saison.
Die aktuellen Infos sind hier auf der Seite von Fellwechsel zu finden.

Damit das Projekt weiterhin laufen kann und wir in der Sammelstelle nicht auf unverwertbarem und damit zu entsorgendem Wild sitzen bleiben, bitten wir um Beachtung der folgenden Punkte.

Der Vorstand

Infos von Fellwechsel :

Liebe Jägerinnen und Jäger,
liebe Fellwechslerinnen und Fellwechsler,
wir sind immer noch beeindruckt von Ihrer Unterstützung und der Resonanz innerhalb der Jägerschaft. Dafür ein herzliches Waidmannsdank.

Diese wahnsinnige Resonanz bringt aber auch Herausforderungen mit sich. Für uns ist das ganze Jahr Saison. Wir arbeiten auf Hochtouren, die Lager bis zur kommende Saison leer zu bekommen.

Die Saison wird Mitte November wieder starten. Das Ende der Saison und detaillierte Infos für die Sammelstellen werden wir bis Ende Oktober an jede Sammelstelle verschicken.

Personalsituation:

Wir versuchen mit unserem knappen Personalbestand alle Herausforderungen zu bewältigen. Vom Streifen der noch gelagerten Tiere, von der Optimierung der Logistik für die kommende Saison, von der Auszahlung der Gutschriften, der Produktentwicklung und der Generierung von Absatzmärkten. Unser Kooperationsbetrieb, die scrapestation Peter Truch, arbeitet auf Hochtouren im Streif- und Trocknungsbetrieb. Für unsere Abbalgstation in Rastatt suchen wir weiterhin fähiges und motiviertes Streifpersonal.

Auszahlung der Gutschriften für die gesammelten Tiere:

Wir müssen sämtliche Herkunftsnachweise in die Warenwirtschaft einpflegen, die Lieferanten für die Tiere hinterlegen und jeweils dann sortieren nach unentgeltlicher und entgeltlicher Lieferung. Darüber hinaus müssen die Erlegerinnen und Erleger, die die Abrechnung über die Sammelstelle gewünscht haben, den entsprechenden Sammelstellen und Bankdaten zugeordnet werden. Bei 25.000 Herkunftsnachweisen eine ziemliche Herausforderung.

Qualität der gelieferten Ware:

Aus den Erfahrungen der letzten Saison und dem laufenden Streifbetrieb nur kurze Hinweise. Details werden wir ebenfalls mit den Sammelstelleninfos versenden.

Hauptprobleme waren z.B. die Größe bei den gelieferten Nutrias. Es wurden sehr viele kleine Nutria geliefert, die für uns nicht zu verarbeiten sind. Die Gerbungskosten für kleine und große Nutria sind gleich. Für die Weiterverabeitung machen aber kleine Nutria keinen Sinn. Wir haben dafür aber Logistik-, Lager- und Entsorgungskosten zu tragen. Bei vielen Füchsen haben wir mit Kahlstellen, die durch verhitzen entstehen, zu kämpfen. Bitte die Tiere nach dem Erlegen, möglichst schnell einfrieren. Dafür einfach einen stabilen Müllsack nehmen, die Vorder- und Hinterläufe mit einer Hand fassen und in den Beutel legen. Dann einfrieren. Viele Füchse hatten Kahlstellen auf der rechten Seite (die Hitze kann beim Strecke legen nicht entweichen, wenn es draußen nicht kalt genug ist und die Tiere zu lange liegen). Bitte auch nicht die „Eimermethode“ verwenden. Wenn die Tiere im warmen Zustand in einen Eimer mit Müllsack gesteckt werden, um eine runde Form für das Einfrieren zu bekommen, dann kann die Wärme nicht entweichen. Die auf diese Weise eingefrorenen Tiere, gehen am Kopf und an der Bauchseite leider bereits beim Streifen oder in der Gerbung kahl.

Tiere, die nicht ordnungsgemäß beschriftet werden, können wir in der kommenden Saison nicht mehr abholen. Bitte achten Sie darauf, dass von außen die Tierart lesbar ist. Gelbe Säcke, aufgeklebte Zettel, Prospekthüllen, getackerte Zettel oder verschnürte Wurstpakete werden wir nicht mehr annehmen. Die Herkunftsnachweise sind nicht mehr lesbar (blutverschmiert) oder reißen ab.

UPDATE !

Durchführungsverordnung zum NJagdG

30.09.2019 Das ML hat die DVO-NJagd abgeändert. Die wichtigsten Änderungen im Einzelnen
Das Landwirtschaftsministerium (ML) hat die DVO-NJagdG abgeändert. Die Änderungsverordnung  (Nds. GVBl Nr. 16/2019 vom 20.09.2019, S. 266) ist am 21.09.2019 in Kraft getreten. Sie enthält neue Regelungen.

DVO und die neuen Jagdzeiten als Download

Hubertusmesse in Nahrendorf

Am 09. November findet ab 18 Uhr in der Nahrendorfer Kirche eine Hubertusmesse unter Mitwirkung der Bläsergruppe Parforce statt.
Terminhinweis der Jägerschaft Lüneburg

Änderungen im nds. Jagdgesetz :

In Niedersachsen darf ab sofort von Ladeflächen gejagt werden. Außerdem erhalten Jungdachse eine ganzjährige Jagdzeit.

Ab sofort ist eine Verordnung zur Änderung der Verordnung zur Durchführung des nds. Jagdgesetzes in Kraft getreten. Dadurch ergibt sich unter anderem eine geänderte Jagdzeit für den Dachs vom 1. August bis zum 31. Januar, Jungdachse dürfen nun ganzjährig bejagt werden.

Schwarzwild darf in der Falle „unter Verwendung von Büchsenpatronen mit einem Kaliber ab 5,6 mm und einer Mündungsenergie von mindestens 400 Joule und unter Verwendung künstlicher Lichtquellen durch Kopfschuss erlegt werden“.

Des Weiteren darf Wild ab sofort von einer „Ansitzeinrichtung, die auf der Ladefläche eines Kraftfahrzeugs oder eines angekoppelten Anhängers befestigt und das Dach des Fahrerhauses um mindestens 0,5 m überragt und von einem landwirtschaftlichen Anhänger erlegt werden.“ Das Fahrzeug muss dazu während der Jagdausübung stehen und das Fahrerhaus darf nicht besetzt sein.

Auch der drohenden Gefahr eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest zollt man Tribut: So dürfen in „gefährdeten Gebieten“ (nach Ausbruch der ASP; vgl. § 14 d Abs. 2 der Schweinepest-Verordnung) gestreifte Frischlinge auf höchstens 30m Entfernung mit Schrot mit einem Durchmesser von 4 mm erlegt werden. Auch dürfen in solch gefährdeten Gebiete nach § 14 d Abs. 2 der Schweinepest-Verordnungauch Bachen bejagt werden, deren Frischlinge Streifen tragen.

Die generelle Setzzeit bei Schwarzwild wird durch Änderung der Durchführungsverordnung folgendermaßen definiert: „Die Setzzeit von Schwarzwild dauert so lange, wie die Frischlinge der Bache Streifen tragen.

Qelle : Jagderleben.de

Download :

Neue Jagzeiten ! Gültig ab 20.September 2019
Zum Download des nds. Landwirtschafts-Ministeriums

Schießtermin in Garlstorf

Am 21.09.2019 fand der Schießtermin des Hegeringes im Schießkino Garlstorf statt.

Von 14-17 Uhr nahmen 17 Teilnehmer die Möglichkeit wahr mit ihrer Waffe zu trainieren. Geschossen wurde im Kino auf verschiedenste Drückjagd-Sequenzen.

Die Schützen erhielten eine Teilnahmebestätigung zur Vorlage bei Bewegungsjagden.

Jägerschaft Lüneburg wirft Land Tierquälerei vor

Die Kreisjägerschaft Lüneburg wirft dem Land Niedersachsen Tierquälerei vor, weil es den Fang von Wildschweinen mit Saufängen erprobt. Mit den großen Fanggattern sollen Schwarzwildbestände verkleinert werden. So soll vermieden werden, dass die afrikanische Schweinepest zu einem Lauffeuer wird, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Die bis zu 20 Quadrameter großen Saufänge werden in den Landkreisen Rotenburg, Lüneburg und Heidekreis erprobt. Mit Futter werden die Schweine dort hinein gelockt. Dass dabei ganze Rotten mit mehreren Tieren auf einmal gefangen und im Gatter getötet werden sollen, ist aus Sicht der Lüneburger Jäger aber Tierquälerei. Denn beim ersten Schuss würden die Schweine in der Falle in Panik geraten und seien dann nur noch schwer zu treffen. Außerdem bezweifeln die Jäger den Erfolg der Fallen und setzen auf herkömmliche Jagdmethoden. Videos

In anderen Bundesländern bereits im Einsatz

Laut Experten der Landesforsten, auf deren Gebiet die Fallen erprobt werden, seien die Saufänge effektiv. Die Rechte der Tiere würden bei der Jagdmethode eingehalten. In Brandenburg, Bayern, Baden-Württemberg und anderen Bundesländern sind die Fallen bereits zugelassen. Für das Land Niedersachsen testet derzeit ein Berufsjäger den Einsatz der Fallen. „Dieser Berufsjäger wird jetzt seine Erfahrungen sammeln“, sagte eine Sprecherin des Landwirtschaftsministeriums. Im kommenden Jahr sei dann geplant, diese Erfahrungen an andere weiter zu geben.

Die afrikanische Schweinepest ist unter anderem bereits in Belgien, Polen und Tschechien ausgebrochen. Bereits ab dem kommenden Frühjahr wollen Experten des Landes Lehrgänge anbieten, um Jäger im Umgang mit den Fallen zu schulen.
Quelle : NDR

Ergebnisse der Bundesmeisterschaft im jagdl. Schießen

Vom 04.-07 September fanden in Liebenau die Bundesmeisterschaften im Jagdlichen Schießen statt.

Impressionen, Videos und Ergebnisse sind hier zu finden.

Schießkino-Termin des Hegeringes

Am Samstag, den 21.09.2018 findet der jährliche Termin im Schiesskino Garlstorf statt.

Mitglieder des Hegeringes können dort in der Zeit von 14 – 17 Uhr das Schiesskino nutzen.

Rechtzeitiges Erscheinen sichert einen reibungslosen Ablauf, da die Rotten vorab eingeteilt werden können.

Die Teilnehmer erhalten eine Bescheinigung zur Vorlage bei Bewegungsjagden.

Die Kosten pro Teilnehmer liegen bei 5 €, Munition kann in gängigen Kalibern vor Ort erworben werden.

Anmeldungen bitte an folgende Mail-Adresse : falko.meyer@hegering-dahlenburg.de

Aujeszkische Krankheit erneut im LK Uelzen aufgetreten

Im Landkreis Uelzen sind erneut Sauen positiv auf Aujeszkysche Krankheit getestet worden.
Laut Veterinäramt traten im Juni und Juli zwei Fälle auf: im Raum Wriedel und im Raum Suderburg.

Hundeführer sollten unbedingt darauf achten, dass ihre Vierbeiner nicht mit infizierten Tieren in Kontakt kommen. Sowohl rohes Fleisch, Schweiß, Exkremente und Sekrete können zur Ansteckung führen, die für Hunde auf jeden Fall tödlich ist.

Aujeszkysche Krankheit erneut wieder im Landkreis Uelzen aufgetreten

 

Wildtier-Monitoring in Niedersachsen

NDR 1 Niedersachsen

Seit fast 30 Jahren werden in Niedersachsen lebende Wildtiere gezählt und erfasst. Unser Thema geht auf Spurensuche, erläutert Methoden und was die Zahlen aussagen.

Zur Sendung Wildtier-Monitoring in Niedersachsen

NDR 2 Spezial – Die Reportage

 

Donnerstag, 13. Juni 2019, 19:00 bis 20:00 Uhr

 

Die Zahl der Jäger*innen steigt auch im Norden.

In Deutschland gibt es immer mehr Jägerinnen und Jäger. Laut Deutschem Jagdverband hatten in der vergangenen Saison knapp 390.000 Menschen einen Jagdschein. Auch die Zahl der Frauen wächst: Heute sind sieben Prozent derjenigen, die in Deutschland zur Jagd gehen, Frauen.

Eine von ihnen ist Jeannine Wagner. Die 44-Jährige leitet eine Naturschutzstation bei Mölln und für sie ist klar: Ohne die Jagd könnte der Wald nicht überleben. Dieter Grade sieht das ganz anders. Der pensionierte Lehrer aus Dithmarschen setzt sich seit vielen Jahren für den Naturschutz ein und lehnt die Hobbyjagd strikt ab.

Die Sendung zum Anhören

Quelle : www.ndr.de

Kreismeister im jagdlichen Schießen steht fest

Am Samstag, den 01. Juni 2019, veranstaltete die Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e.V. wieder ihre alljährliche Kreismeisterschaft im jagdlichen Schießen. Bei wärmstem Sommerwetter fanden sich 83 Teilnehmer (16 Mannschaften) aus insgesamt acht Hegeringen auf dem Schießstand in Linden ein, um ihre Fähigkeiten mit Büchse und Flinte unter Beweis zu stellen. Besonders trat hier wieder der Hegering Kirchgellersen hervor, der alleine vier Mannschaften stellte.

Quelle : Kompletter Bericht der Jägerschaft Lüneburg

Belehrungen für Aufsichten mit Jagdschein
Donnerstag, den 04.07.2019

Infos und Anmeldung bitte direkt beim Schießstand Garlstorf !
Telefon 04172-81 13     Email  :  info@schiessstand-garlstorf.de

Die nächsten kostenpflichtigen Belehrungen (25,00 EUR pro Person) für Aufsichten mit bestandener Jägerprüfung finden am Samstag, 11.05. oder Donnerstag, 04.07.2019 für Mitglieder der Jägerschaft Landkreis Harburg e.V. statt (Gäste nach Absprache möglich). Eine vorherige Anmeldung ist nicht nötig. Der Lehrgang (ca. 2-3 Stunden) beginnt am Donnerstag um 18:00 Uhr (Anmeldung ab 17:00 Uhr) und am Samstag, 11.05.2019 um 12:00 Uhr (Anmeldung ab 11:00 Uhr).

***Die Lehrgänge finden auf dem Schießstand in Garlstorf statt***

Der Lehrgang wird von Matthias Carstens und der Schießstand Garlstorf gGmbH durchgeführt. Nach erfolgtem Lehrgang und Vorlage des gültigen Jagdscheines im Original erhalten Sie eine Bestätigung zur Aufsichtsführung von der JLH. Bitte bringen Sie zu dem Termin Ihren gültigen Jagdschein im Original und Ihren Mitgliedsausweis der JLH mit. Wir freuen uns auf rege Beteiligung. Für Mitglieder, die bereits eine Standaufsichtsprüfung oder einen Einweisungslehrgang (z. B. DJV, DSB, LJV, Springe o.ä.) erhalten haben, ist der Lehrgang nicht notwendig.

Sollten Sie als Gast teilnehmen wollen, klären sie bitte mit Ihrer Jägerschaft, ob diese unsere Belehrung anerkennt und Sie daraufhin als Aufsicht registriert. Sollten Sie in keiner Jägerschaft Mitglied sein, können wir Sie bei unserem zuständigen Landkreis melden (zzgl. 50 EUR) und Sie erhalten nach Prüfung und nach ca. zwei Wochen eine Berechtigung zur Aufsichtsführung, die jedoch nur bei uns auf dem Stand gilt.

Sollten Sie an diesen Terminen nicht teilnehmen können, informieren Sie sich bitte auf unserer Homepage über die nächsten Lehrgänge. Nach Festlegung werden wir diese dort umgehend veröffentlichen.

LandratskandidatInnen äußern sich zur Jagd

Mit Spannung schauen auch wir Jäger auf die kommende Landratswahl. Die Jagd wird in der Öffentlichkeit (gerade in städtischen Gebieten) zunehmend kritisch betrachtet. Umso wichtiger ist für uns die Position des zukünftigen Landrats oder der zukünftigen Landrätin in Bezug auf die Themen Jagd und Naturschutz.

Zur Information der Mitglieder hat die Kreisjägerschaft daher einen kleinen Fragenkatalog erarbeitet und an die vier KandidatInnen verschickt. Die Antworten sind in diesem PDF unverändert zusammengestellt:

Fragen der Lüneburg Jägerschaft – Antworten der KandidatInnen

Angebote zur Hundeausbildung

Für Mitglieder der Kreisjägerschaft gibt es zwei neue Angebote zur Hundeausbildung.

Angeboten wird zum Einen ein Lehrgang zur Vorbereitung der Brauchbarkeitsprüfung für Jagdhunde aller Rassen. Geplant sind 20 Übungsstunden jeweils am Dienstag. Der Kurs hat bereits begonnen, ein Einstieg ist jedoch noch möglich. Nähere Informationen, insbesondere zur kurzfristigen Anmeldung, finden Sie hier:

Jägerschaft Lüneburg

 

Neue Jagdzeiten in Niedersachsen

Mit Stand vom 01.01.2019 sind in Niedersachsen folgende geänderten Jagdzeiten in Kraft getreten :

Schwarzwild 
Keiler und Bachen : ganzjährig, hiervon unberührt bleibt die Elterntierregelung (Muttertierschutz) nach § 22 (4) BJG

Nutrias : ganzjährig

Rebhuhn : 16. September – 30. November

Link zum Download beim Nds. Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz

Wir vom Hegering stellen auf unserer Seite die niedersächsischen Jagdzeiten als Einleger für den Jagdschein zum Download bereit.

Dort sind die o. g. Änderungen noch nicht enthalten.

Sobald die Landesjägerschaft das Formular überarbeitet hat, werden wir die aktualisierte Fassung einstellen.

 

Eröffnung des Schwarzwildgatters in Hermannsburg

Am 01. Mai 2019 soll es endlich soweit sein – das neue Schwarzwildgatter in Hermannsburg öffnet seine Tore! Auf einer Gesamtfläche von neun Hektar können Hunde ab der 20. Woche an das Schwarzwild heran geführt und an dieses wehrhafte Wild gewöhnt werden. Das Gatter bietet damit eine wichtige Möglichkeit zur Ausbildung unserer Jagdgebrauchshunde, ohne die eine tierschutzgerechte Jagd größtenteils nicht möglich ist.

Das Schwarzwildgatter Hermannsburg wird zukünftig von März bis Oktober geöffnet sein, immer von Mittwoch bis Samstag. Die Kosten pro Hund betragen 25 Euro.

Weitere Auskünfte erteilt Friedrich-Wilhelm Bauck (siehe https://www.schwarzwildgatter-hermannsburg.de/kontakt/).

 

Müllsammelaktion

Müllsammelaktion

Die Kreisjägerschaft möchte alle Mitglieder zu einer Müllsammelaktion aufrufen! Vom 21. bis 23. März 2019 können alle Jägerinnen und Jäger eigenständig in ihren Revieren Müll sammeln. Dabei muss es sich nicht zwangsläufig um groß angelegte Aktionen handeln – auch bei einem Spaziergang mit der Familie kann schon viel gesammelt werden! Gerne können auch Fotos von der Sammelaktion gemacht werden, zum Beispiel von besonders beachtenswerten Funden. Fotos, die für die spätere Berichterstattung verwendet werden dürfen, bitte per Mail an presse@jaegerschaft-lueneburg.de schicken!

Am Samstag, den 23. März 2019, kann der gefundene Müll in der Zeit von 8 bis 13 Uhr kostenlos bei der GfA in Bardowick (Adendorfer Weg 7, 21357 Bardowick) abgegeben werden. Außerdem wird die GfA den Müll für uns wiegen. Selbstverständlich gilt dieses Angebot der GfA nur für den gesammelten Müll und nicht für die Entsorgung des privaten Hausrats!!!

Wir hoffen auf zahlreiche Beteiligung, um den Wald wieder etwas lebenswerter für unser Wild zu machen!

https://jaegerschaft-lueneburg.de/muellsammelaktion/

Zuschüsse für Jagdhunde

Die Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e.V. bietet ihren Hundeführer eine finanzielle Unterstützung an. Bezuschusst werden zum Einen die Ausbildung und die Prüfung zur Brauchbarkeit mit je 20 €, sowie die Anschaffung einer Hundeschutzweste für einen brauchbaren Jagdhund mit 100 €.

https://jaegerschaft-lueneburg.de/zuschuesse-fuer-jagdhunde/

 

Newsletter der Lüneburger Jagdbehörde

Die Jagdbehörde des Landkreises Lüneburg verschickt jetzt Newsletter per Mail.

Über den Newsletter erhalten Sie aktuelle Informationen u.a. zu

  • Änderungen im Jagdrecht,
  • Wildseuchen und
  • wichtigen Gerichtsurteilen im Bereich Jagdrecht.

Anmeldung zum Newsletter des LK Lüneburg

 

ASP – warum JETZT die Beprobung von Fallwild so wichtig ist

Aktuelle ASP-Infos der Jägerschaft Lüneburg

Dass die afrikanische Schweinepest (ASP) Deutschland erreichen wird, gilt mittlerweile als sicher. Die Frage ist nur: wann wird sie das tun und wie lange wird sie bleiben? Während sich das “Wann?” größtenteils unserer Einflussnahme entzieht, kann jeder Einzelne von uns das “Wie lange?” ganz entscheidend beeinflussen!

Das Veterinäramt Lüneburg weist darauf hin, dass die Möglichkeiten der Eindämmung und letztlich der Zurückdrängung der ASP davon abhängen, wie schnell der Ausbruch erkannt wird: Werden bereits die ersten an der ASP verendeten Sauen zeitnah gefunden und die ASP erkannt? Oder wird erst Tage oder sogar Wochen später die Diagnose gestellt, so dass die Seuche sich bereits großflächig ausbreiten konnte?

Der Unterschied zwischen diesen beiden Szenarien wird an den Beispielen Sardinien und Tschechien sehr deutlich. Sardinien hatte es damals nicht geschafft, den Ausbruch der Seuche zeitnah zu erkennen und muss nun bereits seit Jahrzehnten mit der ASP leben. Tschechien dagegen hat bereits VOR dem Ausbruch der afrikanischen Schweinepest auf eine konsequente Beprobung von Fall- und Unfallwild sowie ein konsequentes Monitoring der Ergebnisse gesetzt. Dadurch konnte der Ausbruchsherd schließlich schnell lokalisiert und isoliert werden. Heute gilt Tschechien – nach nur eineinhalb Jahren – offiziell wieder als ASP-frei.

Die Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e.V. fordert daher jede einzelne Jägerin und jeden einzelnen Jäger energisch dazu auf, JEDES verunfallte oder verendet aufgefundene Stück Schwarzwild zu beproben und die Proben beim Veterinäramt Lüneburg abzugeben! Das Gleiche gilt für auffällige erlegte Stücke.

Ja, das bedeutet einen Mehraufwand für jeden Einzelnen. Aber mit dieser Maßnahme können wir ganz entscheidend dazu beitragen, die Seuche schnell wieder los zu werden und unsere geliebte Jagd auch weiterhin ausüben zu können. Denn dies sollte allen klar sein: gelingt es nicht, die afrikanische Schweinepest sozusagen im Keim zu ersticken, wird es die Jagd, wie wir sie heute kennen und leben, nicht weiter oder wieder geben. Und erscheint vor diesem Hintergrund der Aufwand durch die Beprobung nicht als ein sehr kleiner Preis?

Natürlich kann auch die konsequente Beprobung nicht garantieren, dass der Seuchenherd schnell gefunden und somit die Eindämmung der ASP ermöglicht wird. Aber die Wahrscheinlichkeit hierfür wird dadurch deutlich größer.

BITTE BEPROBEN SIE IHRE STÜCKE!

Zur Beprobung müssen pro Tier entweder zwei Tupfer oder ein Röhrchen mit Blut entnommen werden! Hintergrund ist, dass ein Tupfer alleine (aufgrund der Materialmenge) oft nicht ausreichend ist, wenn weiterführende Untersuchungen oder Abklärungs-/Bestätigungsuntersuchungen beim FLI (nationales Referenzlabor) erforderlich sind. Sollte die Entnahme von Blut nicht mehr möglich sein, so müssen Milz, Lunge und Lymphknoten entnommen werden. Bei stark verwesten oder skelettierten Stücken kann ein größerer Knochen (Oberschenkel oder Oberarm) entnommen werden.

Kostenlose Probensets mit Einmalhandschuhen, 2 Tupfern, 1 Blutröhrchen, Probenbegleitschein sowie Merkblatt zur Probenentnahme werden in Kürze über die Hegeringleiter verteilt. Darüber hinaus können Probensets jederzeit über das Veterinäramt Lüneburg (Auf dem Michaeliskloster 4, 21335 Lüneburg) bezogen werden.

 

Fellwechsel-Saison 2018/2019 beendet !

Die Fellwechsel GmbH hat aktuell mitgeteilt, dass für sie das Ende der Balgsaison gekommen ist.
Nach den Erfahrungen der letzten Jahre wird die Balgqualität ab Anfang Februar schlechter und entspricht nicht mehr den hohen Anforderungen, die die Abnehmer von Pelzen an deren Qualität stellen.
Die Sammeltruhe in Dahlenburg wurde geleert, daher bitte kein Wild mehr anliefern !
Der Beginn der neuen Saison 2019/2020 wird rechtzeitig auf der Seite des Hegeringes bzw. durch eine Rundmail bekanntgegeben.

Die Fellwechsel GmbH bittet darum folgende Punkte strikt zu beachten :

  • den Originalherkunftsnachweis verwenden (Download auf der Fellwechsel-Seite bzw. auf der Seite des Hegeringes unter Menüpunkt Download)
  • nur 1 Stück Wild pro Beutel
  • den Herkunftsnachweis in einem Gefrierbeutel verpacken. Klarsichthüllen überstehen die Temperaturen in der Gefriertruhe nicht.
  • den Beutel mit dem Herkunftsnachweis mit Kabelbinder o. ä. an den Sack mit dem Stück Wild befestigen. Kein Klebeband benutzen, dieses löst sich bei Kälte ab und eine Zuordnung ist nicht mehr möglich.
  • Sammelstellen-Nummer auf dem Herkunftsnachweis eintragen. Dahlenburg hat die Nummer 50.

Wir möchten die Anlieferer bitten, diese Vorgaben zu beachten, um dem Projekt einen reibungslosen Ablauf zu gewährleisten.

Vielen Dank für Ihre Mithilfe !

Der Vorstand

Termine !
Anbei eine erste Übersicht der Termine für das Jahr 2019 :

10.02.-24.02.2019 : Raubwildwoche, Abschluß-Frühstück in Ellringen
09.03.2019 : Hegering-Versammlung in Ventschau, Heils Hotel
27.04.2019 : Büchseneinschießen Schießstand Bleckede, 10-13 Uhr
01.06.2019 : Kreismeisterschaften im jagdl. Schießen, Linden
21.09.2019 : Schießkino Garlstorf, 14-17 Uhr

Dies als erste Übersicht, genauere Informationen folgen noch per Mail
bzw. auf der HR-Versammlung.

Fellwechsel.org
Nutzung der Raubwildbälge im Hegering

Wie bereits auf der Mitgliederversammlung angekündigt, wurde für den Hegering eine Gefriertruhe angeschafft, in der ab dem 15.11.2018 die Möglichkeit besteht, Winterbälge abzugeben und über die Firma Fellwechsel verwerten zu lassen.

Angenommen werden folgende Wildarten :

Fuchs
Waschbär
Iltis
Nutria
Bisam
Stein- und Baummarder
Dachs
Marderhund
Mink

Das erlegte Wild darf nur im Kern zusammengerollt, einzeln dicht in Plastiktüten verpackt (damit keine Flüssigkeit austreten kann) und mit einem Herkunftsnachweis versehen, angeliefert werden.

Die Anlieferung erfolgt bitte bei :

Grabenhorst & Rodin Eisenwarenhandel
Dannenberger Landstr. 17

21368 Dahlenburg

nur während den Geschäftszeiten :

Montag – Freitag    08.00 – 12.00 Uhr  und 13.00 – 17.00 Uhr
Samstag  08.00- 12.00 Uhr

Das Wild der aktuellen Saison kann bis zum 03.Februar 2019 abgegeben werden.

Formulare und Informationen ( Verpackungshinweise, Herkunftsnachweis, Datenschutz, Seuchenhygiene, Ankaufspreise) liegen bei der Firma Grabenhorst & Rodin aus oder
sind als Download bei

Fellwechsel

erhältlich.

Update für die Formulare :
Dahlenburg hat die Sammelstellen-Nummer 50.

Zu unserer Kontrolle tragen Sie bitte ihre Anlieferung in einer auf dem Gefriertruhendeckel
befindlichen Liste ein.Wir möchten dieses junge Unternehmen mit natürlichen Ressourcen aus nachhaltiger Jagd unterstützen.So können wir in der Öffentlichkeit dokumentieren, dass alle angesprochenen Tiere nicht nur zum Wohle unseres Niederwildes und anderer Tierarten erlegt werden, sondern auch als hochwertige Felle verwertet werden.Machen Sie mit !!!Bei weiteren Fragen wenden Sie sich an den Hegeringleiter Christoph Lütgens.Wir wünschen Ihnen viel Waidmannsheil !Der Vorstand

 

Änderungen im niedersächsichen Jagdgesetz

Die aktuellen Änderungen des niedersächsischen Jagdgesetzes ( z. B. überjagende Hunde, Schalldämpfer und Kirren) wurden in Niedersächsischen Gesetz- und Verordnungsblatt verkündet.

Link zum aktuellen nds. Gesetz- und Verordnungsblatt

 

Landtag: Wie viele Wölfe verträgt Niedersachsen?

Das Thema Wolf hat am Donnerstag im Niedersächsischen Landtag erneut eine emotionale Debatte ausgelöst. Ausgangspunkt war ein Antrag in der Aktuellen Stunde, in dem die CDU-Fraktion einen „neuen Umgang mit dem Wolf“ forderte. Zu dem neuen Umgang gehört der CDU zufolge auch, dass der Wolf ins Bundesjagdrecht aufgenommen wird. Martin Bäumer (CDU) beklagte, dass der Schutz der Menschen nicht im Vordergrund stehe. Viele Weidetierhalter gäben auf, weil sie ständig vom Wolf gerissene Tiere zu beklagen hätten, sagte er.

Bericht des NDR

Bericht „Wild und Hund“

Rheinland-Pfalz: Wolf stammt
aus der Göhrde

Der Wolf, der sich offensichtlich auf dem Truppenübungsplatz Daaden im Westerwald angesiedelt hat, stammt aus der niedersächsischen Göhrde. Das teilte das Umweltministerium mit. Die Erkenntnisse basieren auf DNA-Tests. Es soll sich um eine junge Wolfsfähe handeln.

Die Landesregierung hat die Region zum Präventionsgebiet erklärt. Dort erhalten nun Nutztierhalter und Wildgatterbetreiber Landesfördermittel für Investitionen in Präventionsmaßnahmen gegen Wolfsübergriffe. Die Kosten dafür werden zu 90 Prozent bezuschusst. Bisher wurden seit 2012 in 15 Fällen Wölfe in Rheinland-Pfalz nachgewiesen, die laut Umweltministerium auf sechs bis neun einzelne Wolfsindividuen zurückzuführen sind.

Quelle : WuH

ASP : Bundestag beschließt gesetzliche Änderungen

Tiergesundheitsgesetz und Bundesjagdgesetz wurden gestern für den drohenden Seuchenfall angepasst. Eine pauschale Duldungspflicht für überjagende Hunde wird es nicht geben. DJV warnt vor überzogenen Maßnahmen von Seiten der Veterinärbehörden.

Quelle : Deutscher Jagdverband

Bundesmeisterschaft im jagdlichen Schießen

Vom 05. bis 08. September 2018 fand in Hartheim-Bremgarten / Baden-Württemberg die Bundesmeisterschaft im Jagdlichen Schießen statt.

An dieser Stelle einen herzlichen Glückwunsch an Katrin Teuwsen, die mit der niedersächsischen Damen-Manschaft den 3. Platz in der Gesamtwertung erreichte.

Bilder, Videos, Berichte und Ergebnisslisten sind auf der Homepage des DJV zu finden.

Wolf bei Verkehrsunfall getötet

17. September 2018
Lüneburg. 
Es war sehr wahrscheinlich ein Verkehrsunfall: Am Sonntagabend gegen 21.45 Uhr ist ein schwerverletzter weiblicher Wolf an der B216 zwischen Dahlenburg und Oldendorf/Göhrde gefunden worden. Das Tier starb noch vor dem Eintreffen der Polizei.

Hinweise zu einem Unfallfahrzeug gibt es aktuell nicht, teilte die Polizei mit. Das verendete Tier wurde einem Wolfsberater übergeben und zur weiteren Untersuchung an das Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) nach Berlin verbracht. Die Polizei Lüneburg (Tel. 04131-8306-2215) sucht nach Zeugen. lz

Quelle Landeszeitung

Stellungnahme der Kreisjägerschaft zur Tötung des Wolfes im Raum Dahlenburg

Die Jägerschaft des Landkreises Lüneburg e.V. lehnt die Tötung des Wölfes grundsätzlich ab.

Es handelt sich dabei um einen nicht hinnehmbaren Gesetzesverstoß.

Im Fall des jetzt im Landkreis tot aufgefundenen Wolfes laufen die polizeilichen Ermittlungen.

Den Verlauf der  Ermittlungen werden wir mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln unterstützen.

Bis weitere Erkenntnisse der polizeilichen Ermittlungen vorliegen, werden wir den vom Nabu in den Raum gestellten Pauschalverdacht gegen uns Jäger nicht hinnehmen.

Leider hat sich gezeigt, dass seitens des Nabu keine kurzfristige Gesprächsbereitschaft oder Zusammenarbeit zu diesem Fall erkennbar ist.

Es ist wohl von Seiten des Nabu auch nicht erwünscht.

Wir, die Jägerschaft, bedauern sehr, dass wir uns damit wieder auf der Ebene unsachlicher Vorwürfe und persönlicher Angriffe bewegen.

Der Vorstand

Quelle : Kreisjägerschaft Lüneburg

Schießkino-Termin in Garlstorf

Am 01.09.2018 fand der jährliche Schießkino-Termin des Hegeringes in Garlstorf statt.
Die Veranstaltung hätte etwas besser angenommen werden können, leider fanden nur
12 Teilnehmer den Weg nach Garlstorf.

Nach dem Schießen wurden Teilnahmebescheinigungen für die Vorlage bei
Bewegungsjagden ausgegeben.

ASP weiter auf dem Vormarsch

Lediglich in Tschechien scheint die Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest wirksam zu greifen. Schon jetzt gibt es in Europa mehr Fälle als im gesamten Vorjahr. Damit wächst der Druck auf Deutschland.
Europa scheint die Afrikanische Schweinepest nicht in den Griff zu bekommen. Bis Ende August sind mit europaweit mehr als 4800 Seuchenfällen bei Wildschweinen und in Hauschweinbeständen bereits rund 700 mehr als im gesamten Vorjahr gemeldet worden. Als besonders kritisch wird die Lage in Rumänien eingeschätzt, wo die Afrikanische Schweinepest vor allem im Donaudelta in einer Vielzahl von Kleinhaltungen aufgetreten ist und sich dort nach Einschätzung des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI) auch stark ausbreitet.

Quelle : DJV

Wolf in Dahlem durch Schuß getötet

Im Landkreis Lüneburg ist am vergangenen Wochenende ein toter Wolf entdeckt worden. Das Tier soll erschossen worden sein, teilte das Wolfsbüro des Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) am Freitag mit.
Das tote Tier wurde auf einem Rübenfeld bei Dahlem im Landkreis Lüneburg gefunden. Nach ersten Erkenntnissen handelt es sich um einen ausgewachsenen Rüden. Die Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Für die illegale Tötung eines Wolfs sieht das Bundesnaturschutzgesetz eine Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren oder eine Geldstrafe vor.
Das jetzt entdeckte Tier ist der sechzehnte tote Wolf in Niedersachsen im Jahr 2018, die meisten Wölfe starben bei Verkehrsunfällen. Insgesamt wurden in Niedersachsen bislang 46 tote Wölfe bekannt, sieben davon wurden illegal getötet. Zurzeit sind in Niedersachsen 18 Wolfsrudel bestätigt. Bis zu 150 Wölfe leben nach Schätzungen der Landesjägerschaft in freier Wildbahn.

Quelle : Nord24

Quelle NLWKN : Wolfsfunde in Niedersachen

 

Wolf in Dahlem überfahren

Am Samstag gegen 11.00 Uhr erhielt die Polizei Lüneburg Kenntnis von einem aufgefundenen verendeten Wolf auf einem Rübenfeld bei Dahlem. Erste Ermittlungen ergaben, dass das Tier vermutlich in der Nacht zuvor auf der Landesstraße 222 angefahren und verletzt weitergelaufen war. Nach ca. 200 Metern verendete es dann auf dem Acker. Es handelte sich um einen 2-3-jährigen Wolfsrüden.

Quelle : Presseportal Polizei Lüneburg

Meldung des NDR

Schießkino-Termin des Hegeringes

Am Samstag, den 01.09.2018 findet der jährliche Termin im Schiesskino Garlstorf statt.

Mitglieder des Hegeringes können dort in der Zeit von 10 – 13 Uhr das Schiesskino nutzen.

Rechtzeitiges Erscheinen sichert einen reibungslosen Ablauf, da die Rotten vorab eingeteilt werden können.

Die Teilnehmer erhalten eine Bescheinigung zur Vorlage bei Bewegungsjagden.

Die Kosten pro Teilnehmer liegen bei 5 €, Munition kann in gängigen Kalibern vor Ort erworben werden.

Anmeldungen bitte an folgende Mail-Adresse : falko.meyer@hegering-dahlenburg.de

 

Katrin Teuwsen ist Landesmeisterin
im Kugelschießen

Der Landesvergleich im Jagdlichen Schießen der B-Schützen und die Landesmeisterschaft
der Damen fanden vom  13. bis  14. Juli 2018 auf dem Schießstand in Garlstorf statt.

Katrin Teuwsen aus Barskamp nahm erfolgreich an dieser Meisterschaft teil und wurde
Landesmeisterin im Kugelschießen !

Bei 87 Teilnehmerinnen erreichte sie mit 314 Punkten in der Gesamtwertung den 2. Platz.

In den Kugeldisziplinen sicherte sie sich mit 189 Ringen den Titel der Landesmeisterin.

Beim Taubenschießen erreichte sie mit 25 Tauben den 5. Platz in der Gesamtwertung.

Herzlichen Glückwunsch und Waidmanns Heil zu dieser Leistung !

Eine Übersicht der Ergebnisse ist hier zu finden !

Ergebnisse der Meisterschaft

Kreismeisterschaft im jagdlichen Schiessen

Am 02.06.2018 fand die Kreismeisterschaft der Lüneburger Jägerschaft im Jaglichen Schiessen in Linden statt.

Insgesamt nahmen 84 Schützen verteilt auf 15 Mannschaften an dem Wettbewerb teil.

Erfreulich war, dass die Jungjäger des letzen Jahres auch eine komplette Mannschaft mit 6 Schützen stellten. Die Klasse der Jungjäger  (alle Jäger, die nach der letzten Kreismeisterschaft ihren Jagdschein gemacht haben) ist eine Besonderheit, die es so nur in der Lüneburger Kreisgruppe gibt.

Kreismeister aller Klassen wurde Martin Dietrich, HR Kirchgellersen mit 316 Ringen (186 Kugel, 26 Wurftauben).
Der zweite Platz ging an Felix Koopmann (HR Elbmarsch Ost) mit 315 Ringen (190 Kugel, 25 Wurftauben).
Dritter wurde Jörg  Sassen (HR Betzendorf) mit 313 Ringen (178 Kugel, 27 Wurftauben).

Auf Platz 4 folgte dann auch schon Rainer Staacke aus dem Hegering Dahlenburg mit 312 Ringen (172 Kugel, 28 Wurftauben). Mit 28 Wurftauben war Rainer Staacke auch der beste Taubenschütze des Tages.

In der Mannschaftswertung belegte die Mannschaft des Hegering Betzendorf den 1. Platz.
Die erste Mannschaft des HR Kirchgellersen konnte den 2. Platz belegen und  der 3. Platz ging an die Mannschaft des Hegeringes Elbmarsch West.

Die Dahlenburger Mannschaft erreichte den 5. Platz in der Gesamtwertung.

Nachdem alle Schützen ihren Durchgang absolviert hatten, fand das traditionelle „Schinken-Schießen“ statt, bevor es zur Siegerehrung ging.

Außer dem sehr gut sortierten und reichlichen Sachpreisen und den Fleischpreisen des Schinkenschießens, gab auch in diesem  Jahr eine Motorsäge zu gewinnen, die unter allen Teilnehmern verlost wurde.

Besondere Anerkennung verdient in diesem Zusammenhang Jens Diersen aus Amelinghausen.
Als sein Los gezogen wurde, verzichtete er auf die Säge, weil er sie im letzten Jahr schon gewonnen hatte. So konnte ein neues Los gezogen werden und Jürgen Bruns aus Scharnebeck freute sich über den Gewinn.

Die Forstämter Sellhorn und Göhrde stifteten Jagdeinladungen, die unter den anwesenden Jungjägern verlost wurden.
Zum Abschluß bleibt nur noch dem Kreisschieß-Obmann Bodo Gerlach und seinen Helfern für die reibungslose Durchführung der Veranstaltung zu danken

Ein solches Schießen zu organisieren, Sponsoren zu werben und zu halten, und den ganzen Tag auf dem Stand für jeden ansprechbar zu sein, dazu gehört schon einiges.

Die Mannschaft des HR Dahlenburgs freut sich jedenfalls schon auf die Kreismeisterschaft 2019 !